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Rödl & Partner soll den Etat der Stadt durchkämmen

Für den 23. Januar hat die Unternehmensberatung Rödl & Partner nach Gladbeck zu einem Vortrag eingeladen. Das Thema: „Normalzustand Nothaushaltsrecht? Bestandsaufnahme, neue Instrumente der Kommunalaufsicht und Auswege aus der Haushaltssicherung“. Aus Rat und Verwaltung der Stadt Remscheid wird wohl niemand daran teilnehmen. Aber das ist auch nicht nötig. Denn seit gestern hat die Stadt das mit 2.500 Mitarbeitern weltweit tätige Unternehmen unter Vertrag. Der ist die Konsequenz aus dem „Zukunftspakt Remscheid", den im November Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Kämmerer Jürgen Müller für den Verwaltungsvorstand sowie die Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, B90/Grüne und FDP unterzeichnet hatten mit dem Ziel, den Haushalt der Stadt „nachhaltig und generationengerecht zu konsolidieren“. Antwort auf die „Wie?“-Frage erhoffen sie sich jetzt von Rödl & Partner.

Rund 170.000 Euro ist der finanzschwachen Stadt diese für die Zukunft so wichtige Antwort wert. Das Geld wurde gestern im nicht-öffentlichen Teil der Finanzausschuss-Sitzung außerplanmäßig bereitgestellt. Zuvor hatte der Ausschuss zwischen zwei Unternehmen zu entscheiden, die sich beworben hatten, den Etat der Stadt kritisch zu durchleuchten. Die eine Firma wurde vertreten von Manfred Morgenstern, der zu Zeiten der rot-grünen Koalition in NRW im Bauministerium unter Michael Vesper Staatssekretär war. Ob die Remscheider Grünen deshalb „in alter Verbundenheit“ für diese Firma plädierten, blieb unklar. Durchsetzen konnten sie sich damit jedenfalls nicht. Alle übrigen Fraktionen stimmten für Rödl & Partner. Deren „bodenständiger Vortrag“ habe überzeugt.

Bis Ende April erwarten Rat und Verwaltung von den Wirtschaftsprüfern erste Ergebnisse. Damit wird sich eine Arbeitsgruppe beschäftigen, die aus den Fraktionsvorsitzenden, den Beigeordneten und der Oberbürgermeisterin besteht. Wohin die Reise gehen wird, wurde schon gestern deutlich: Auch Pflichtaufgaben werden auf dem Prüfstand stehen. Zwar nicht als solche, wohl aber in ihren bisherigen Standards. Betroffen könnte davon der Sozialbereich sein, aber auch das städtische Gebäudemanagement, verlautete aus dem Kreis der Ausschussmitglieder.

Rödl & Partner hat Erfahrungen mit Etat-Untersuchungen in Kommunen. Für die Stadtverwaltungen in Münster und Bonn war Rödl & Partner bereits auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten. Was die Prüfer vorgeschlagen haben, findet sich ausführlich auf den Internetseiten der Städte Münster und Bonn.  Einen solchen Strauß von Einsparvorschlägen wünscht sich die Politik auch für Remscheid. Und registrierte aufmerksam, dass die Verwaltung sich bis dahin mit eigenen Vorschlägen, wie Personal eingespart werden könnte, zurückhalten will.

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waterboelles.de am : SPD befürchtet bei der 'Blume' einen Verlust in Millionenhöhe

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Nach dem Beispiel des Lüttringhauser Heimatbundes (siehe Waterbölles-Besicht vom 5. März), hat jetzt auch die Remscheider SPD eine Zusammenarbeit der bergischen Großstädte auf den Gebieten der Wirtschaftsförderung, Gewerbeflächenplanung und Gewerbeflächen

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Chronist am :

In der aktuellen Ausgabe der Mitarbeiterzeitung der Stadtverwaltung "wir" findet sich nach Angaben der Remscheider Wählergemeinschaft die Nachricht, dass das Konsolidierungsgutachten von Rödl & Partner am 19. Juni der Lenkungsgruppe vorgelegt werden und der Rat darüber im August beschließen soll.

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