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Orkan Kyrill hat das Landschaftsbild Remscheids verändert

Der Orkan machte das Fichtenwäldchen am Hohenhagener Fernsehturm dem Erdboden gleich.
 (Fotos: Holger Abendroth)

In Reih und Glied standen die Fichten rund um den Fernsehturm auf dem Hohenhagen und wuchsen langsam in die Höhe. Von Ferne eine schwarze Wand. Remscheids Forstamtsleiter Markus Wolff: „Sie standen auf dem halben Hektar ziemlich dicht, und das an dieser exponierten Stelle!“ Die Vergangenheit, in der Wolff spricht, zeigt das große Bild rechts. Die kleineren drei zeigen die Gegenwart. Vorige Woche Donnerstag wurden die Fichten vom Orkan „Kyrill“ zu Boden geworfen, entwurzelt oder umgeknickt. 200 bis 300 Bäume, aus denen jetzt vielleicht Spanplatten werden. Insgesamt fielen dem Orkan in Nordrhein-Westfalen rund 25 Millionen Bäume zum Opfer. Darüber wird heute im Düsseldorfer Landtag diskutiert. Es geht um die Konsequenzen aus diesem größten Waldschaden aller Zeiten. Orkan Kyril“ übertraf "Lothar" (1999) "Wiebke" und "Vivian" (1990) bei Weitem.  

Das städtische Gelände am Hohenhagener Fernsehturm will Wolff wieder aufforsten lassen. Nicht nur mit Fichten, sondern auch mit Laubgehölzen. Denn längst wissen die Forstleute, dass ein Mischwald in mancherlei Hinsicht widerstandsfähiger ist.  Noch aber haben Förster und Waldbauern alle Hände voll damit zu tun, auf ihren Waldflächen aufzuräumen. Wolff: „Das wird uns alle noch das ganze Jahr über beschäftigen!“ Ans Wiederaufforsten sei erst im nächsten Jahr zu denken.

Die Probleme, vor denen die Waldbesitzer (die Stadt Remscheid eingeschlossen) dann stehen werden, zeichnen sich schon jetzt ab: Woher sollen sie den ganzen Heister (junge Buchen) beziehen, der dann benötigt wird. Und auch der Nadelbaum-Nachwuchs dürfte rarer und damit teurer werden. Denn für eine ökologischen Wiederaufforstung durch Naturverjüngung (Selbstaussaat) ist der Waldschaden viel zu groß. Durch die von den Förstern bevorzugte Naturverjüngung ging in den vergangenen Jahren die Zahl der Forst-Baumschulen in Deutschland deutlich zurück. Diejenigen, die überlebten, werden in den nächsten Jahren Hochkonjunktur haben.

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