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"Schweres Geschütz" passt nicht in die Zeit

Waterbölles-Kommentar

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Die Mitgliederversammlung des Remscheider Sportbund hat der Stadtverwaltung den Fehdehandschuh hingeworfen. So und nicht anders ist der Beschluss zu verstehen, die Hallen-Nutzungsgebühren künftig nicht auf ein städtisches Konto, sondern auf ein Sperrkonto zu überweisen. Auf diese Weise wollen die ehrenamtlichen Sportlerinnen und Sportler unter Sportbund-Chef Reinhard Ulbrich erreichen, dass die von den Sportvereinen stammenden Gelder  nicht im städtischen Haushalt „versickern“, sondern wieder in die Sportstätten zurückfließen.  Deren Zustand ist bekanntlich ohnehin nicht der beste.

Auslöser für diese Entscheidung war das anhaltende Ringen um einen 6000-Euro-Zuschuss der Stadt für die SG-Leistungsschwimmer bzw. deren Hallennutzung. Die finanzschwache Stadt Remscheid möchte den Zuschuss gerne aus dem allgemeinen Sportförderbudget nehmen; die Sportler dagegen hätten diesen „Topf“ gerne unangetastet.  Nun sei es vorbei mit dem „Schmusekurs“, wird ein Sportfunktionär zitiert. Und nun?

Ich stelle mir vor, Reinhard Ulbrich wäre noch Oberbürgermeister dieser Stadt. Wie würde er dann auf derartigen Druck reagieren? Vielleicht würde er sagen: „Druck löst Gegendruck aus – und bringt nichts!“ Und ich stelle mir vor, dieses Beispiel würde Schule machen: Unternehmer halten Gewerbesteuer zurück und wollen sie nur freigeben, wenn sie in das „Schaufenster der Wirtschaft“ investiert wird. Tankstellenbesitzer schließen sich dem an, fordern allerdings etwas anderes: Die Stadt soll zusagen, mit dem Geld die Schlaglöcher in den Straßen zu beseitigen. (Wenn Ihnen dazu noch mehr einfällt, schreiben Sie es.)

Derzeit sucht die Stadt mit Hilfe externer Berater nach Einsparmöglichkeiten, weil sie ihren Schuldenberg kaum mehr überblicken kann. Da kann sie sich keine „Heiligen Kühe“ leisten; im Sport nicht und auch nirgendwo sonst. Das hätte der Remscheider Sportbund wissen – und „Schweres Geschütz“ vermeiden müssen. Allen voran EX-OB Reinhard Ulbrich.

Trackbacks

waterboelles.de am : Stadt und Sportvereine vor juristischer Auseinandersetzung?

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Reinhard Ulbrich, der Vorsitzende des Sportbundes Remscheid, hat den 78 Mitgliedsvereinen den schriftlichen Rat gegeben, „ein Zeichen zu setzen, für die Belange des Remscheider Sports zu kämpfen“. Damit ist die Aufforderung verbunden, die an die Stadt zu

waterboelles.de am : Sportbund will über städtische Zuschüsse selbst verfügen

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„Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“, hat Helmut Schmidt (Bundeskanzler von 1974 bis 1982) einmal gesagt. „Visionen sind noch keine Utopien“, sagte gestern auf einer Pressekonferenz  Reinhard Ulbrich, der Vorsitzende des Remscheider Stadtsportbundes. M

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waterboelles.de am : Streit ist beigelegt: Sportbund verzichtet auf Sperrkonto

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Nach einem Gespräch von Sportdezernent Dr. Christian Henkelmann und der Sportverwaltung mit dem Sportbund und dem Sportforum Remscheid am Abend des 3. Mai 2007 sind folgende Feststellungen und Übereinkünfte getroffen worden: Die Zusammenarbeit von Sportve

Kommentare

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Karl Heinz Humpert am :

Herzlichen Dank für die klaren Worte! Es ist nur zu hoffen, dass die besonnenen Kräfte im Sportbund erkennen, dass Sie nicht mehr ernst genommen werden, wenn Sie dem Kurs von Herrn Ulbrich weiter folgen!

Uwe Kloß am :

Dass der Sport in Remscheid nicht ernst genommen wird, ist den vielen engagierten Vereinsvertretern in der letzten Jahreshauptversammlung des Sportbundes wohl sehr klar geworden. Wie sonst ist das einstimmige Abstimmergebnis bei drei Enthaltungen (diese Vereine sind nach eigenen Angaben nicht von den Hallennutzungsgebühren betroffen) zu erklären. Herr Ulbrich wird sicherlich auch in Zukunft den Kurs vertreten, den die Vereinsvertreter in Auftrag geben. Die große Mehrheit der Vereinsvertreter ist stolz darauf, eine finanziell unabhängige Interessenvertretung mit dem Sportbund RS e.V. zu haben. Dies wurde auch nur erreicht, weil nach dem Reden auch gehanddelt wurde. Der Sport in Remscheid wird sicherlich weitere Taten folgen lassen, und ich kann nur jedem empfehlen, den Sport in Remscheid zukünftig ernst zu nehmen. Die Besonnenheit der Vergangenheit hat den Sport in Remscheid immer weiter ins Abseits gebracht. Arme Sportstadt Remscheid.

Michael Dickel am :

Es ist nicht Herrn Ulbrichs Aufgabe, Sparbemühungen der Politik am falschen Platz zu unterstützen. Ich persönlich bin auch der Meinung, dass es wirksamere Mittel zur Darstellung der finanziellen Nöte und der dafür geleisteten (nicht durch eine Kosten-Nutzen Analyse belegten) unbezahlbaren sozialen Dienste gibt, aber die jetzige Aktion hat schon ihr Ziel erreicht. Jetzt kann das Geld wieder auf das richtige Konto fliessen. Es sollte Herrn Humperts Kurs sein, für eine ausreichende finanzielle Ausstattung der Vereine in Remscheid zu sorgen. Das ist aktive Standortpolitik, gelungene Sozialpolitik und bringt obendrein noch Wählerstimmen. Sparen sollte man dort, wo es nicht schadet, leider geben die politischen Fraktionen auch hier kein gutes Vorbild ab. Dort nennt man es Sparen, wenn man nicht mehr Geld bekommt.

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