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Aktion „Eine Stadt räumt auf“ wartet auf einen Neustart

In einem Brief an Oberbürgermeisterin Beate Wilding und den Rat der Stadt hat Ex-OB Reinhard Ulbrich die Diskussion im „Presseclub“ der Denkerschmette vom 4. April zusammengefasst, die dem Thema“Hölpend met, dat Remsched propper blitt“ gewidmet war. Daran hatte von der Verwaltung niemand und von Seiten der Politik lediglich Vertreter der WIR und der Grünen teilgenommen. Sein Bedauern darüber verbindet Ulbrich in dem Brief an die OB und die Ratsmitglieder mit der Bitte, sich des Themas „saubere Stadt“ anzunehmen und im Presseclub am 6. Juni ihre Meinung zu äußern. Zitat: „Noch besser wäre es allerdings, bis Juni schon etwas zu unternehmen.“ Im Einzelnen verweist Ulbrich auf drei Punkte:

  • Es gibt eine Ortssatzung und ein SOS-Konzept. Beide sind vom Rat beschlossen. Es wird angeregt, durch häufigere Kontrollen für die Einhaltung der in Ortssatzung und SOS-Konzept beschlossenen Maßnahmen ( vor allem Sauberkeit der Bürgersteige und Grundstücke ) zu achten. Außerdem wird empfohlen, alle Hauseigentümer durch Briefe oder entsprechende Öffentlichkeitsarbeit auf ihre –sich aus der Ortsatzung ergebenen- Pflichten hinzuweisen.
  • Städtische Grundstücke ( bebaute und unbebaute ) sollten einen Vorbildcharakter haben und einen entsprechend gepflegten Eindruck hinterlassen. Leider ist dies oft nicht der Fall. Das sollte umgehend geändert werden.
  • Eine Wiederbelebung der Aktion „Eine Stadt räumt auf“ wird dringend empfohlen.

Reinhard Ulbrich: „Die Remscheider Denkerschmette ist gerne bereit, bei der Wiederbelebung der alten Kampagne „Hölpend met, dat Remsched propper blitt“ die Stadt Remscheid aktiv und gegebenenfalls auch koordinierend zu unterstützen.“

Trackbacks

waterboelles.de am : Kreiskauf: Die einen machen Dreck, die anderen räumen auf

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Müll, wo er nicht hingehört: Die Betonkübel auf dem Hohenhagen - Pflanztröge, keine Abfallkörbe – thematisierte der Waterbölles als Aprilscherz. Das Foto passt zum 53. Remscheider Presseclub am vergangenen Mittwoch in der Denkerschmette. Dabei hieß es (zu

Kommentare

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Hans Gerd Göbert am :

Da hat Reinhard Ulbrich ein sehr wichtiges Thema angestossen, auch damit, dass man sich seitens Verwaltung und Politik an die entsprechenden Ratsbeschlüsse erinnern und sie konsequent umsetzen sollte. Das Profil einer Stadt äussert sich in hohem Maße auch durch ihre Sauberkeit. Hauseigentümer per Rundschreiben an ihre Pflichten zu erinnern, ihre Grundstücke sauber zu halten, finde ich jedoch deutlich überzogen. Von ganz wenigen, fast jedem bekannte Ausnahmen abgesehen, wo es aussieht wie bei Hempels unterm Sofa, halten die Remscheider ihre Grundstücke schon in Ordnung. Dass gerade rechts und links von unserem neuen Boulevard, der Trasse, mehrere private Müllhalden zu besichtigen sind, ist schade. Messies kann man aber weder mit Apellen noch Strafandrohungen beikommen. Diese Krankheit erfordert eine intensive Behandlung. Sich nach dem Ausscheiden des verdienten Organisators der Aufräumaktionen schlicht und ergreifend hinter dem Zwang zu Einsparungen zu verstecken, lässt erkennen, dass man in Bereichen der Verwaltung aber auch rein gar nichts verstanden hat. Die langfristigen Folgen einer permanenten Vermüllung der Stadt, man muss nur einen Blick von der Brücke an der Intzestraße werfen, kommen uns viel teurer zu stehen. Denken wir nur an die Folgen im Tourismus. Wer möchte schon ein zweites Mal "Müllscheid" besuchen oder seinen Freunden empfehlen? An die beliebtesten öffentlichen Müllhalden kommt man fast nicht heran - nämlich an die Grünstreifen vor den Ampelanlagen. Ich finde deshalb das Angebot von Reinhard Ulbrich sehr interessant, dass die Denkerschmette die Koordination zukünftiger Auf-räumaktionen übernimmt. Mal sehen, ob sich dieser Vorschlag schnellstens und völlig unbürokratisch umsetzen lässt.

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