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Der Weihnachtsmarkt wird wieder mit Eislaufbahn geplant

Vom 23. November 2006 bis 7. Januar 2007 war „Remscheid im Eislauffieber“. Und dafür will Andreas Meike vom Stadtmarketing auch im kommenden Winter wieder sorgen. In der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung berichtete er, dass sich die Kombination von Eislaufbahn und Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus insgesamt bewährt habe.; bis auf einen Händler wollten alle wiederkommen. In zwei Fachzeitschriften werde die Stadt den Markt mit seinem schönen Ambiente und seiner „gewissen Enge, die aber gemütlich ist“ bewerben. Bei den Händlern werde auf gute Qualität und niveauvolles Sortiment Wert gelegt.  Als sein Ziel nannte es Meike, den Remscheider Weihnachtsmarkt zum „kleinen Geheimtipp im Bergischen Land“ zu machen. Stichproben am Rande der Eisbahn hätten im vergangenen Winter einen Anteil an auswärtigen Besuchern von ca. 30 Prozent ergeben, darunter sogar eine Seniorengruppe aus Köln.

Von Glück sagen kann der Marketingfachmann, dass die Eisbahn im vorigen Jahr größer ausgelegt worden war (von 450 auf 600 qm2). Das ließ eine größere Zahl von Schlittschuhläufer/innen zu. Und nur so konnten die Einnahmeverluste der Tage ausgeglichen werden, an denen die Eisbahn wegen starken Regens bzw. Orkans unbenutzbar war. Das ergab dann unterm Strich plus-minus Null.

Der nächste Weihnachtsmarkt ist noch ein wenig größer geplant: Die obere Alleestraße (vor der Stadtsparkasse) soll einbezogen werden, da einige Händler sich mehr Laufkundschaft gewünscht hatten. Auf Nachfrage berichtete Andreas Meike weiter, die Gebühren für die Händler richteten sich nicht nach der Standgröße, sondern seien sortimentsabhängig. Wer Kunszthandwerk asnbiete, müsse beispielsweise weniger zahlen als ein  Bratwursthändler, und der wiederum weniger als jemend, der bei „Essen & Trinken“ ein „Vollsortiment“ anbiete.

„Einmalig, was Sie da auf die Beine gestellt haben“, bekam Meike von Fritz Heuser (CDU) ein dickes Lob.  Das war nicht sein erstes. Im November 2006 gehörte er zu den Preisträgern des Wettbewerbs „für Kinder- und Familienfreundlichkeit“ (links im Bild).

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Kommentare

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Frank Schneider am :

Der vergangene Weihnachtsmarkt war schon toll. Zumindest für Remscheider Verhältnisse, wenn man die Entwicklung der Vorjahre berücksichtigt. Daher ist es auch erfreulich, wenn sowohl der Markt selbst als auch die Eisbahn zurückkehren werden. Bei den Händlern ist allerdings noch Besserung möglich. Gerade wenn von einem "niveauvollen Sortiment" gesprochen wird. Denn Fußballschals und der andere Blödsinn, der an manchem Stand verkauft wurde, haben weder etwas mit Weihnachten noch ansatzweise etwas mit Kunsthandwerk zu tun. Man muss diese Händler wohl in Kauf nehmen, denn sie sind auf nahzu jedem Weihnachtsmarkt in Deutschland anzutreffen, und es war zu erwarten, dass sich der "neue" Remscheider Weihnachtsmarkt nicht schon bei seiner Premiere mit einem ganz andere Händler-Mix zeigen würde als in den Vorjahren. Für die Zukunft wäre es wünschenswert, wenn der ein oder andere neue Händler für Remscheid gewonnen werden kann, der auch mal "was anderes" anbietet. Aber man sollte dieser Entwicklung sicher noch zwei, drei Jahre Zeit geben, denn die gestiegene Attraktivität des Remscheider Weihnachtsmarktes muss sich erst mal rumsprechen. Ich hoffe, dass genau das passiert. Verdient hätte es der Weihnachtsmarkt. Klasse, Herr Meike, & weiter so!

Gunther Brockmann am :

Ich kann Frank Schneider in allen Punkten nur beipflichten. Der Remscheider Weihnachtsmarkt wird sich zu einem Highlight für unsere Stadt entwickeln. Nicht ganz so rosig sieht es für den Weihnachtsmarkt in Lennep, das Weihnachtsdorf, aus. Nach derzeitigem Stand wird es wohl kein Weihnachtsdorf geben. Seitens der Stadt Remscheid wird dazu auch keine Planung vorgenommen. Die Lenneper Werbegemeinschaft, die in den letzten Jahren als Veranstalter auftrat, ist zur Zeit damit beschäftigt, einen neuen Vorstand zu finden. Ich kann nur hoffen, dass dies schnell passiert oder die Werbegemeinschaft sich auflöst und sich ein neuer Zusammenschluss aus Einzelhändlern, Gastronomen und kleinen und größeren Handwerksbetrieben bildet, der u.a. dies in Angriff nimmt.

Chronist am :

Beim nächsten Weihnachtsmarkt werde „bei den Händlern auf gute Qualität und niveauvolles Sortiment Wert gelegt“, sagte am 9. Mai vergangenen Jahres Andreas Meike vom Stadtmarketing in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Nunmehr kündigte er eine Überarbeitung des Konzeptes für den Ostermarkt an – nachdem auch dort das Warensortiment in die Kritik geraten war.

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