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SPD diskutiert Migrationspolitik mit Lale Akgün (MdB)

Geben Sie doch mal im Suchfeld rechts das Wort „Handlungsempfehlungen“ ein, dann bekommen Sie (zur Stunde) 30 Texte angezeigt, diesen eingeschlossen. Und gemeint sind stets die derzeit in den politischen Gremien der Stadt diskutierten "Handlungsempfehlungen zur ... Integration“. In der Ratssitzung im Juni sollen sie endgültig verabschiedet werden. Aber danach sieht es derzeit noch gar nicht aus. Die CDU stört sich an dem vorgeschlagenenPersonalkonzept für alle Bereiche der Verwaltung … mit entsprechenden Quotenwerten“ (für Migranten), und auch die SPD könnte noch Änderungswünsche anmelden. Schließlich beschäftigte sie sich erst am kommenden Samstag mit dem Thema „Migrationspolitik“ (10 Uhr, Albert-Einstein-Schule, Brüderstraße 6-8). Eingeladen hat sie dazu die SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün; sie ist auch die Islam-Beauftragte der SPD auf Bundesebene. Thema ihres Vortrages: „Raus aus der Nische: Wird Integration zu sehr auf die Frage der Herkunft reduziert?“ Interessant: Auf ihrer eigenen Internetseite fehlt das Fragezeichen. Unter der Überschrift „Raus aus der Nische: Integration wird in der aktuellen Debatte zu sehr auf die Frage der Herkunft reduziert.ist dort der Kommentar der Abgeordneten „abgedruckt“, der  am 2. März 2007 in der „taz“ erschienen war. Ein lesenswerter Artikel, wie Sie mit einem Klick feststellen können. Deshalb an dieser Stelle nur ein Zitat:

„Ein Aktionsbündnis aller "Deutschtürken" … würde die ethnische Nische stärken, auch "Parallelgesellschaft" genannt. Denkt man das Modell zu Ende, so müsste es neben einer "Türkenpartei" auch eine "Russenpartei" und eine Polenpartei geben, und wir bräuchten Schulen für die unterschiedlichen Gruppen. (…) Zum einen sind die ökonomischen, sozialen und kulturellen Lebenswelten und politischen Interessen der als "Deutschtürken" bezeichneten Menschen viel zu unterschiedlich. Ein türkischer Hochschullehrer hat mit einem deutschen Hochschulprofessor sicher mehr Gemeinsamkeiten als mit einem türkischen Fließbandarbeiter, was seinen Alltag, den Lebensstil, aber wohl auch seine politische Haltung betrifft. Oder wie es Robert Musil schon 1921 formuliert hat: Wir sind … viel mehr über unserer Sonderinteressen und über alle Grenzen hinweg verflochten als untereinander. Der deutsche Bauer steht dem französischen Bauern näher als dem deutschen Städter, wenn es darauf ankommt, was ihre Seelen bewegt. (…) Die Eingewanderten sollten sich … nicht immer neue Organisationen ausdenken, in denen sie sich zusammentun könnten. Vielmehr sollten sie den Marsch durch die bestehenden Institutionen antreten. Dass dies längst geschieht, zeigen die vielen türkischstämmigen Abgeordneten, die inzwischen vor allem bei der SPD und den Grünen - aber auch bei CDU, FDP und Linkspartei - im Bundestag, in regionalen Gremien und Landesparlamenten sitzen oder sich in Gewerkschaften, Unternehmerverbänden und sozialen Verbänden engagieren: Sie sind dort längst keine Exoten mehr.“

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waterboelles.de am : SPD-Unterbezirksparteitag zum Thema "Migration"

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Die Remscheider SPD führte am vergangenen Samstag einen Unterbezirksparteitag zum Thema "Migration" durch. Als Gast konnte die Kölner Bundestagsabgeordnete und Islam-Beauftragte der SPD, Lale Akgün, gewonnen werden. Im Mittelpunkt der Diskussion

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