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Eckpunktepapier von Januar wurde weiter ausgearbeitet

Im September vorigen Jahres beauftragte die Stadt Remscheid Dr. Detlef Garbe von der Firma Garbe Consult mit der Erstellung und wissenschaftlichen Begleitung des Schulentwicklungsplanes (SEP) für die Remscheider Allgemeinbildenden Schulen. Den Planungsprozess eröffnete ein intensiver Dialog mit den Vertretern der Schulen, den tangierten Verwaltungsbereichen, der RAA (Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien) sowie der Bundesagentur für Arbeit und der ARGE. Im Dezember folgte eine Bildungswerkstatt mit zahlreichen Arbeitsgruppen. Ein erstes Eckpunktepapier wurde in der Januar-Sitzung des Ausschusses für  Schule und Bildung vorgestellt. Gleichzeitig wurde das nach dem Schulgesetz  geforderte Beteiligungsverfahren mit den Schulen eröffnet. Die darin enthaltenen Handlungsempfehlungen wurden vergangenen Freitag von Schuldezernent Dr. Christian Henkelmann, dem Leiter des Fachbereich für Schule und Medienerziehung, Jörg Biermann, und Dr. Detlef Garbe im Detail vorgestellt.

Der Entwurf des neuen SEP soll bis Ende 2007 den  politischen Gremien  zur Beratung vorliegen. Mit dem Ziel eines kontinuierlichen und qualitativ geprägten Bildungsdialogs soll sich noch in diesem Monat die konstituierende Sitzung einer „Remscheider Bildungskonferenz“ stattfinden; sie wird sich aus Vertretern der Politik, der Schulen und der Verwaltung sowie weiteren themenbezogenen Akteuren zusammensetzen.

Mit Blick auf die Entwicklung der Schülerzahlen, den Anforderungen nach einer möglichst wohnortnahen Beschulung, den Forderungen hinsichtlich der  Unterrichtsentwicklung mit dem Schwerpunkt auf der individuellen Förderung der  Schüler und der Qualitätssicherung dieser Maßnahmen einerseits und mit Blick auf  den effizienten Ressourceneinsatz des Landes und des Schulträgers wird empfohlen:  

  • Die GS Honsberg und die GS Kremenholl sollten mittelfristig als Schulverbund geführt werden, um die Standorte als solche zu  stabilisieren. Dabei sollte die GS Honsberg als Teil-Standort der GS  Kremenholl geführt werden.  
  • Die Verwaltung sollte die Entwicklung der Schülerzahlen an der GS Steinberg und der GS Siepen stetig beobachten und  gegebenenfalls prüfen, ob eine Verbundlösung auf Dauer notwendig wird.
  • Um die Grundschulen im Bezirk Alt-Remscheid auf Dauer an den anderen Standorten zu stabilisieren, wird empfohlen, die GS Daniel-Schürmann mittelfristig zu  schließen und die Raumnutzung komplett auf die KGS Julius-Spriestersbach  zu übertragen. Zitat. „Das Angebot der KGS kann nicht an anderen Standorten  realisiert werden, während das Angebot der Gemeinschaftsgrundschule an  allen anderen Standorten im Bezirk realisiert wird.“   
  • Die GS Struck soll als Teil-Standort im Schulverbund mit der GS Dörpfeld geführt werden: „Mittelfristig ist der Standort der GS Struck  aufzugeben, da die umgebenden Schulen in der Lage sind, die Kinder dieses  Einzugsbereiches aufzunehmen.  
  • Die GS Goldenberg könne mittelfristig als Schulstandort aufgegeben werden, da alle Schüler in den Schulen der Planungszone Lüttringhausen und den angrenzenden Schulen der  Planungszone Alt-Remscheid unterkommen könnten.
  • Je nach demographischer Entwicklung und der Entscheidung über den Standort der GS Goldenberg wird empfohlen, über einen Schulverbund zwischen der GS Eisernstein und die GS Clarenbach nachzudenken. Damit wären dann für die Gemeinschaftsgrundschulen in der  Planungszone Lüttringhausen einheitliche Konzepte der  Unterrichtsentwicklung und Qualitätssicherung möglich und gesichert.

Der Gutachter empfiehlt mittelfristig die Hauptschulsituation in Remscheid wie folgt  zu ordnen:  

  • Die GHS Wilhelmstraße wird unter Einbindung der Schülerjahrgänge der GHS  Hölterfeld als Hauptschulstandort für den Bereich „Innenstadt“ weitergeführt.
  • Die GHS Hackenberg wird als Hauptschule für den Bezirk „Lennep“  weitergeführt.  
  • Um das Hauptschulangebot im Bezirk „Süd“ langfristig zu sichern, wird empfohlen, die GHS Bökerhöhe mittelfristig zu schließen und den Standort der  GHS Rosenhügel beizubehalten.
  • Die GHS Klausen ist nach der Vorschrift des § 82, Abs. 4 auf Dauer nicht  fortzuführen. Andererseits ist die GHS Klausen das alleinige Hauptschulangebot im Stadtgebiet Lüttringhausen; darüber hinaus hat die  GHS Klausen mit ihrem Montessori-Angebot einen besonderen Stellenwert für  die pädagogische Landschaft in der Stadt. Die GHS Klausen ist mit dem  Leibniz-Gymnasium im Schulzentrum untergebracht; das Leibniz-Gymnasium  realisiert ebenfalls einen Montessori-Zweig.  Der Gutachter empfahl deshalb der Verwaltung, bei der Bezirksregierung zu  prüfen, ob unter Anwendung der sog. Experimentierklausel ein  organisatorischer Verbund zwischen dem Leibniz-Gymnasium und der GHS  Klausen möglich ist, in dem z.B. insbesondere die dann einzügige Hauptschule  als Montessori-Schule geführt wird und mit dem Montessori-Zweig des  Gymnasiums zusammen arbeitet. Nach den bisher vorliegenden Auskünften seitens des Schulministeriums bzw.  der Bezirksregierung Düsseldorf wird eine Genehmigung des  vorgeschlagenen „Schulversuchs“ nicht erteilt, so dass die Hauptschule  Klausen in die vorgenannten Handlungsempfehlungen der anderen Hauptschulen einbezogen werden muss. (Aber auch einzügige Hauptschulen könnten zugelassen werden, hatte sich die Ministerin geäußert.)

Trackbacks

waterboelles.de am : "Beleidigende Äußerungen sind völlig inakzeptabel!"

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Die vor wenigen Tagen vorgestellten Vorschläge zum Schulentwicklungsplan sind in den von Schließung oder Fusionsplänen betroffenen Schulen nicht mit Begeisterung aufgenommen worden; zum Teil war die Kritik deutlich. Ebenso deutlich ist die Antwort darauf

Waterbölles am : Neuen Schulverbund durch Eilbeschluss formal gesichert

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Dass die Gemeinschaftsgrundschulen Honsberg und Kremenholl mittelfristig als Schulverbund geführt werden sollten (die GS Honsberg als Teil-Standort der GS Kremenholl), um beide Schulstandorte weiterhin sicher zu stellen, galt schon seit August 2007 als be

Kommentare

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Jürgen Gottmann, Schulleiter am :

Die Überlegungen von Dr. Garbe sind durchaus bedenkenswert. Nur schade, dass die lokale Presse die Inhalte sehr verkürzt und dadurch falsch dargestellt hat. Es konnte der Eindruck entstehen, dass z.B. die Schule Goldenberg kurz vor der Schließung steht. Dies ist selbst nach Dr. Garbe nicht der Fall. Für das nächste Anmeldeverfahren könnten Eltern wegen der sich einprägenden Schlagzeilen schon Bedenken haben, ihr Kind in Goldenberg anzumelden (unser Kind wird ja dann bald auf andere Schulen verteilt!). Tatsache ist, dass jedes Kind, das im Oktober 2007 und auch noch in den nächsten Jahren in Goldenberg angemeldet wird, seine Schulzeit in Goldenberg beenden kann. Es wäre fatal, wenn meine Schule allein durch eine falsch verstandene Darstellung in Existenz-Nöte käme. (Unsere derzeitige Schülerzahl ist übrigens wesentlich höher, als Dr. Garbe sie für dieses Schuljahr prognostiziert hatte.) Ich persönlich halte eine Verbundlösung - mit welcher Schule bzw. welchen Schulen muss sachgerecht beraten werden - für kein Teufelswerk und habe sie schon früh ins Gespräch gebracht.

Annika Ertz am :

Unsere Schule - GHS Bökerhöhe - soll geschlossen werden. WIR RETTEN UNSERE SCHULE! Eine Schule, auf die schon ein Teil unserer Eltern gegangen ist, es ist eine Schule, die man eine gute Schule nennen kann. Wir wollen für unsere Schule kämpfen und wollen Sie bitten, uns und unsere Schule zu unterstützen! Wir erleben so viel, machen Klassenfahrten nach England und gehen klettern. Wir gehen auch in den Wald hinter der Schule, den Schulgarten nicht zu vergessen.Es gibt noch so viel, was unsere Schule zu bieten hat: Schulfeste und Klassenfeste, Tag der Offenen Tür, Projekttage, Projektwochen, Wandertage, schulinterne diverse Sportwettkämpfe und Spieletage, schulexterne Sportwettkämpfe, Einladungsturniere, Vorlesewettbewerb der 6. Schuljahre, Gottesdienste, Adventssingen, Adventsbasar, regelmäßige Elternstammtische, Pausensport, SV-Disko, Elterncafe am Elternsprechtag, Pausenkiosk. Kommen sie zu unserem Advensbasar und überzeugen sie sich selbst!

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