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Die Pläne für den Südstadtplatz werden auf Eis gelegt

Die Planung des Südstadtplatzes werde vorerst nur „mit Bordmitteln“ erfolgen, hieß es im Juli. Da war Baudezernent Helmut Kennepohl noch im Amt. Seit dem 14. August ist er das nicht mehr. Seitdem scheint im Baudezernat über den Ausbau des Südstadtplanes verschärft nachgedacht worden zu sein. Man könnte auch sagen: Da hat jemand die Notbremse gezogen. In der Verwaltungsvorlage zum Ausbau des Knotenpunktes Ladestraße (neu)/Bismarckstraße/Loborner Straße/Hügelstraße, über die morgen der Bauausschuss entscheiden soll, ist für den Fall eines kurzfristigen Ausbaus des Platzes von „weder finanziell noch terminlich akzeptablen Auswirkungen“ die Rede. Mit anderen Worten: Erst einmal soll der Platz so bleiben, wie er ist. Der Waterbölles dokumentiert die Vorlage:

In der gemeinsamen Sitzung von Bauausschuss und Bezirksvertretung 2 am 5.07.2007 wurden die Zusammenhänge zwischen dem Stadtteilplatz, der in Rede stehenden Durchbindung von Thyssen „Tor 4“ durch zur Loborner Straße und die verkehrliche Situation des Knotenpunktes Ladestraße/Bismarckstraße/Loborner Straße/Hügelstraße ausgiebig erörtert. Da nunmehr feststeht, dass eine kurzfristige Durchbindung von Tor 4 zur Loborner Straße nicht zu erwarten ist (Beantragung durch die Stadt,  Aufnahme in das Förderprogramm bei der Bezirksregierung, Förderung) ist es nicht sinnvoll, die Planung des Stadtteilplatzes vorzunehmen, da zunächst Klarheit über die künftige Führung des Werksverkehrs ( ca. 120 Lkw pro Tag) bestehen muss. Ferner liegen inzwischen die Stellungnahmen der Versorgungsträger zu einer möglichen Fahrbahnverbreiterung der Bismarckstraße im Bereich des Stadtteilplatzes vor (4 Spuren und Bushaltestelle). Danach würden sich aus erforderlichen Leitungsverlegearbeiten zusätzliche Kosten in Höhe von rd. 720.000 € für die Versorgungsträger und rd. 293.000 € für die Stadt Remscheid ergeben. Ferner wäre mit einer Bauzeitverlängerung von ca. 1 Jahr zu rechnen. Diese Auswirkungen sind weder finanziell noch terminlich akzeptabel.“

Deshalb schlägt die Bauverwaltung dem Ausschuss die folgende Verkehrsführung vor: Von der Bismarckstraße aus Richtung Unterführung wird eine Linksabbiegespur in die neue Ladestraße geführt, während von dort drei Fahrstreifen in die Bismarckstraße führen. Zitat: „Dadurch kann die Leistungsfähigkeit des Knotens sichergestellt werden. Sollten sich bei der weiteren verkehrlichen Entwicklung nach Inbetriebnahme Probleme ergeben, so kann eine zweite Linksabbiegespur von der Bismaerckstra0e in die Ladestraße ohne nennenswerten Aufwand eingerichtet werden“.

Geräuschloser hätte man die Ausbaupläne für den Südstadtplatz nicht auf Eis legen können. Vorausgesetzt, die Mitglieder des Bauausschusses spielen morgen brav mit.

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Chronist am :

Die SPD hat für den 4. Oktober, 17:30 Uhr (Treffpunkt "Lika Grill“, (Bismarckstraße 88) zu einem Rundgang über das Bahnhofsgelände eingeladen. Ab ca. 18:30 schließt sich eine Informationsveranstaltung in der Diakoniestation Remscheid, Bismarckstraße 111, an. Darin wird Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein in das Thema einführen und Fragen beantworten.

Chronist am :

"Für die drei vorliegenden Entwürfe des Stadtteilplatzes wurden vom Fachbereich 61 bisher insgesamt 1.500 € (je 500 €) im Rahmen eines Ideenwettbewerbs ausgegeben. Bei einer Vergabe des Auftrags an einen dieser Auftragnehmer werden 500 € verrechnet." (Mitteilung der Verealtung in der heutigen Sitzung des Bauausschusses)

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