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„Schaufenster der Wirtschaft“ und Hauptbahnhof entkoppelt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Bauarbeiten am neuen Remscheider Hauptbahnhof schreiten fort. Neben den schon sichtbaren städtischen Infrastrukturmaßnahmen wird auch der Lübecker Investor in Kürze den Hochbau beginnen. Das „Schaufenster der Wirtschaft“ im nördlichen Baufeld am Willy-Brandt-Platz hat bisher leider nicht die erforderliche Ausführungsreife erreicht, welche in dem komplexen Rahmenterminplan für das Gesamtprojekt verbindlich vereinbart wurde. HBB hat aufgrund der Verknüpfungspunkte des Schaufensters mit ihrem Investitionsvorhaben im Norden des Entwicklungsgebietes Ende August darauf hingewiesen, dass nach dem 15. September 2007 die Planung der HBB nicht mehr auf das Schaufenster der Wirtschaft ausgerichtet werden kann, es sei denn dessen Bauherr trägt sämtliche damit verbundenen Mehrkosten. Hierüber wurden Vertreter der Unternehmerinnen und Unternehmer durch die Oberbürgermeisterin am 29.08.2007 persönlich informiert.

Da zum Stichtag 15.09.2007 die Ausführungsreife des Schaufensters weder in finanzieller noch in planerischer Hinsicht gegeben war, hat Remscheids Oberbürgermeisterin Beate Wilding entschieden, wie weiter verfahren wird: „Das Schaufenster der Wirtschaft wird vom Gesamtprojekt Hauptbahnhof Remscheid bis auf weiteres entkoppelt. Nur so kann gewährleistet werden, dass das Gesamtprojekt innerhalb des Zeitplans bleibt und die Option auf das Schaufenster der Wirtschaft fortbesteht. Ich bitte die bergischen Unternehmerinnen und Unternehmer, diese Entscheidung als deutliches Zeichen für das Schaufenster der Wirtschaft zu betrachten. Allerdings muss allen Beteiligten auch klar sein, dass, sollte in den nächsten Wochen kein tragendes Investions- und Betreiberkonzept vorliegen, eine alternative Nutzung des Grundstücks offensiv  angegangen  werden muß“. (Stadt Remscheid, Die Oberbürgermeisterin, Büro der Oberbürgermeisterin)

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waterboelles.de am : Schaufenster ohne öffentliche Zuschüsse ein Scherbenhaufen

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Waterbölles-Kommentar Noch wenige Tage, dann können die Befürworter des „Schaufensters der Wirtschaft“ unter den Remscheider Unternehmern – allen voran Klaus W. Kühn, Chef der Firma Erbschloe Fun Construct GmbH, und RGA-Verleger Dr. Wolfgang Pütz – mit Vo

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Waterbölles-Kommentar Noch wenige Tage, dann können die Befürworter des „Schaufensters der Wirtschaft“ unter den Remscheider Unternehmern – allen voran Klaus W. Kühn, Chef der Firma Erbschloe Fun Construct GmbH, und RGA-Verleger Dr. Wolfgang Pütz – mit Vo

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Chronist am :

„Die einzige Durchsicht durch das beschlagene Schaufenster der Wirtschaft ist doch der Umstand, dass die Unternehmer nicht bereit sind, in das Projekt zu investieren. Dem Konzept fehlt offenbar die Überzeugungskraft. Daran dürften auch weitere Gespräche und die Konzentration auf immer neue Investoren wenig ändern,“ so Beatrice Schlieper. Doch statt endlich Klartext zu reden, tasteten sich die Akteure immer noch mit viel Theaterdonner durch das dunkle Labyrinth der Versprechungen, der Nachverhandlungen, der zusätzlichen Termine, der Wunschvorstellungen und der Hoffnungen. „Irgendwann muss man auch beginnen, neu zu denken.“ Den Zeitpunkt hält die Fraktionsvorsitzende der Grünen mittlerweile für längst überfällig. Erstaunlich findet Schlieper die Beharrlichkeit, mit der die wenigen, die sich noch für das Schaufenster stark machen, alle Warnungen und Empfehlungen ignorieren. Die Oberbürgermeisterin und das Gutachten haben immer wieder auf Schwierigkeiten bei der Umsetzung aufmerksam gemacht. „Offenbar erfolglos“, so die Grüne. „Wie ist es sonst zu erklären, dass die angeblich so klar rechnenden Unternehmer jeden Blick für rationales Kalkül verlieren. Das Schaufenster der Wirtschaft darf nicht angetastet werden, als wäre es eine heilige Kuh. Und das obwohl die Jünger immer weniger werden.“ Die Fixierung auf dieses eine Konzept blockiere nun schon seit Jahren neue Impulse am Standort Hauptbahnhof. „Wir wollten immer, dass von der Regionale 2006 ein echter struktureller und innovativer Impuls ausgeht. Wenn das Schaufenster der Wirtschaft, so wie es gedacht ist, den nicht bringt, dann muss man sich in Würde davon verabschieden.“ Klarheit wünschen sich die Grünen noch in anderer Hinsicht. Das Schaufenster der Wirtschaft war und ist immer ein wichtiger Bestandteil des Invests am Hauptbahnhof gewesen. Wenn der nun weg brechen sollte, muss so schnell wie möglich an einem Plan B gearbeitet werden, um die Risiken für die Stadt Remscheid so gering wie möglich zu halten. Ein weiteres endloses Hin- und Her von Verantwortlichkeiten könnte die Stadt teuer zu stehen kommen. „Deshalb fordern wir die Oberbürgermeisterin und die beteiligten Unternehmer auf, schnellstmöglich für Klarheit zu sorgen und an gegebenenfalls an Alternativen zu arbeiten.“ (Pressemitteilung der Grünen)

Chronist am :

Wieland Gühne, Fraktionsvorsitzender der Wählergemeinschaft W.I.R. ist, wie er heute in einer Pressemitteilung schreibt, "als Privatperson zu dem Entschluss gekommen, mich finanziell am Projekt Schaufenster der Wirtschaft zu beteiligen, um ein positives Zeichen für die Umsetzung dieser hervorragenden Idee zu setzen." Folgende Argumente seien dabei für sein persönliches Engagement ausschlaggebend: "Das Projekt liefert Impulse zum Aufbau von Netzwerken und zur Förderung des nötigen Strukturwandels in Remscheid. Die Unterstützung eines in Deutschland einmaligen, innovativen, wegweisenden Projektes der Wirtschaftsförderung ist ein Aushängeschild für Remscheid und die Bergische Region." Durch sein Engagement möchte Wieland Gühne "ein Zeichen setzen. Nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatpersonen, die sich mit der Innovationskraft unseres Bergischen Wirtschaftsraumes identifizieren, können und sollten das Schaufenster der Wirtschaft unterstützen." Mittelfristig werde das von ihm investierte Geld (eine konkrete Summe nennt Gühne nicht) "eine gute Rendite in vielerlei Hinsicht erwirtschaften." Gühne wünscht sich, "dass sich weitere 'Privatpersonen' für eine Beteiligung am Schaufenster der Wirtschaft entscheiden werden und dies als Chance für sich, Remscheid und die Region sehen." Aus diesem Grund habe er seineEntscheidung öffentlich gemacht.

Wieland Gühne am :

Gerne nenne ich jedem Interessenten, der auch beim Schaufenster der Wirtschaft mitmachen will, die Summe meines Engagements. Sprechen Sie mich an, lieber Waterbölles-Leser, wenn Sie sich ernsthaft beteiligen wollen.

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