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Wenn der Postmann dreimal klingelt...

Von „unserem Briefträger“ können Sie schon lange nicht mehr sprechen. Lediglich von „unseren Briefträgern“.  Denn um die Briefzustellung kümmern sich neben der „guten alten“ Post („Wie haste Dir verändert!“) auch andere privatwirtschaftliche Unternehmen. Bei uns klappert so der Briefkasten gleich dreimal am Tag. Und bei den Remscheider Kommunalpolitikern ist das nicht anders. Einige von ihnen beklagten sich Anfang Oktober im Bauausschuss über ausgebliebene Sitzungsunterlagen. Die GmbH & Co. KG, mit der die Stadt Remscheid einen Vertrag über die Zustellung abgeschlossen hat,  wurde daraufhin von der Verwaltung um Nachforschungen gebeten. Ergebnis: Die Briefe seien zugestellt worden, allerdings teilweise durch den Türschlitz. In der gestrigen Sitzung des Bauausschusses gab es nun neue Beschwerden. „Die Zusteller sind gehalten, die Post ganz in den Briefkasten zu stecken“, wollte Hans Lothar Schiffer (FDP) erfahren haben. Was aber, wenn der Briefkasten voll ist? Dann müsse der Zusteller die Post wieder mitnehmen, steht sinngemäß in den Antwortschreiben der GmbH an die Stadt. „Mein“ Zusteller macht das in einem solchen Fall anders: Er klingelt. Und für den Fall, dass niemand zu Hause ist, darf er den Brief getrost neben die Haustüre legen. Bisher hat mich noch jeder Brief erreicht. Besser gesagt: Ich vermisse keinen. Rosemarie Stippekohl (CDU) hatte gestern im Bauausschuss noch eine andere Idee für besonders großes Briefaufkommen: „Eine blaue Tonne!“

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Kommentare

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Adam Franken am :

Tja, wer bringt die Post und wie? Die Frage scheint wichtiger zu sein als "Können die Brieftraeger, die bei den freien Unternehmen arbeiten, ueberhaupt von ihrem Lohn leben? Gibt es soziale Leistungen?" Ich persönlich werde weiterhin unsere gute alte Post benutzen , auch wenn ich etwas mehr bezahlen muss.

Fritz Beinersdorf am :

In der Tat sind die Fragen nach Entlohnung und sozialen Leistungen grundlegende Fragen. Deshalb ist es für mich z. B. unerträglich, dass ein Unternehmen wie XXX (Name aus rechtlichen Gründen gestrichen/Waterbölles), das sich einer tarifvertraglichen Einigung zu einem Mindestlohn verweigert, die Postzustellung für die Stadt Remscheid bewerkstelligt.

Adam Franken am :

Ich kann Herrn Beinersdorf nur zustimmen. Man sollte mal bedenken, dass ein freier Mitarbeiter 800 Euro brutto bei mehr als 37,5 Stunden die Woche verdient. Welche Ironie, wenn dieser Mitarbeiter dann Sozialleistungen beantragen muss, weil man mit einem solchen Gehalt den Lebenunterhalt der Familie nicht bestreiten kann. Manche Einsparungen sind sehr kurzfristig und beweisen sich langfristig als das Gegenteil von Sparen. Manche Entscheider in Remscheid sollten mal in Ruhe darüber nachdenken. PS: Nein, ich bin kein Postbote.

Roland Kirchner am :

Hallo Herr Franken, erlauben Sie mir bitte eine Frage: Wenn der Arbeitgeber dem von Ihnen als Beispiel genannten Arbeitnehmer wegen fehlenden Aufträgen kündigen muss, wer zahlt denn dann den Lebensunterhalt für die Familie? PS: Nein, ich bin kein Mitarbeiter oder Arbeitgeber in der Briefzustellbranche.

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