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Vorwurf der Konzeptionslosigkeit streng zurückgewiesen

Sportbund Remscheid, die zweite: Mit gleichem Datum hat heute der Beigeordnete Dr. Christian Henkelmann an Reinhard Ulbrich geschrieben, den Vorsitzenden des Sportbundes RS. (Nehmen wir mal an, die E-Mails/Faxe haben sich gekreuzt…) Henkelmann schreibt:

Sehr geehrter Herr Ulbrich, in der Ausgabe des 6.12.2007 der Bergischen Morgenpost werden Sie sinngemäß zitiert, dass ein evtl. Scheitern der Sport gGmbH eine Konzeptionslosigkeit der Verwaltung offenbaren würde. Dieser Aussage muss ich streng und vollumfassend widersprechen.

  • Die Verwaltung, insbesondere ich als Sportdezernent, aber auch Sportamtsleiter Bernd Fiedler, hat den begonnenen Prozess bisher sehr positiv und konstruktiv begleitet. Wir stehen als Verwaltung zu der Zusage einer ergebnis-offenen Prüfung. Allerdings ist die Verwaltung der Auffassung, dass eine derartig weitreichende und tiefgreifende Veränderung, wie sie die Gründung einer Sportgesellschaft darstellt, nachhaltig sein muss und demzufolge im Vorfeld gründlich zu überprüfen ist. Kritische Nachfragen müssen in diesem Stadium, ohne jegliches Misstrauen zu erwecken, also erlaubt sein. Schließlich ist es immer das Bestreben der Sportverwaltung gewesen, „Sport aus einer Hand“ im Sinne einer serviceorientierten und funktionalen Sportverwaltung anzubieten. Diese These ist von Ihnen im Rahmen der Diskussion um die Sportgesellschaft gerne aufgegriffen und aufgenommen worden. Die Bedeutung dieses Leitmottos genießt demzufolge allgemeine Akzeptanz.
Nun die Auffassung zu vertreten, die Verwaltung sei konzeptionslos, falls eine Privatisierung der öffentlich Sportaufgaben nicht zu erreichen sei, ignoriert die Idee der Verwaltung und ist demzufolge nicht haltbar. Sie ist auch objektiv nicht nachvollziehbar.

In diesem Zusammenhang weise ich darauf hin, dass die Sportverwaltung bereits mit Rödl & Partner konstruktiv über diese Konzeption diskutiert hat, die sich dann ja auch im Gesamtpaket als Maßnahmenvorschlag Nr. 101 wiederfindet.

  • Die Frage einer konzeptionellen Vorgehensweise macht sich aber nicht nur an dem Thema Sport gGmbH aus. Es sei exemplarisch daran erinnert, dass die Sportverwaltung mit einer phantasievollen Lösung (Übertragung der Friesenhalle) dem Sportbund und den Sportvereinen den Weg zur (Mit-)Finanzierung einer hauptamtlichen Geschäftsführerin gewiesen hat, nachdem die Jahreshauptversammlung des Sportbundes keinen eigenen Weg zur Regelung dieser Frage gefunden hatte. So ist es nicht zuletzt das Verdienst der Verwaltung, dass der Sportbund durch die hierfür aufgewendeten städtischen Zuschüsse auch selbst in eine strategisch und operativ günstigere Situation gelangt ist.
  • Zuletzt sei auf die Sportentwicklungsplanungen hingewiesen, die von der Sportverwaltung angestoßen wurden und die nun gemeinsam durchgeführt werden. Auch der regionale Aspekt und die überörtliche Dimension werden dabei berücksichtigt.

Zusammenfassend kann ich tatsächlich gerade im Sport ein konzeptionelles und strategisches Vorgehen der Verwaltung allein an den vorstehenden Punkten belegen. Auch bei einem Scheitern der gGmbH, was zum jetzigen Zeitpunkt ebenso wie das Gelingen in die zukünftigen Überlegungen einbezogen werden sollte (und was Sie und ich von Anfang an bisher auch in unsere Überlegungen einbezogen haben!), muss ich den Vorwurf der Konzeptionslosigkeit zurückweisen. Dies auch und insbesondere unter dem Aspekt, dass sowohl im Schreiben der Oberbürgermeisterin vom 26.10.2007 und als auch in meinem mündlichen Vortrag im Sportausschuss am 4.12.2007 die Probleme klar umrissen und die Anforderungen dezidiert dargelegt wurden.

Berücksichtigung finden muss auch die allen Beteiligten hinreichend bekannte Finanzsituation Remscheids. In Zeiten, die geprägt sind von Diskussionen um Einschnitte in Umfang und Qualität der Leistungen und Aufgaben der Stadtverwaltung, kann ein Betrag in der Größenordnung von 30 – 50 Tausend Euro nicht en passant bereitgestellt werden. Letzteres ist auch die Sicht der Bezirksregierung.

Für weitere konstruktive Gespräche steht Ihnen die Verwaltung – wie auch bisher schon - gerne und jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Christian Henkelmann

Beigeordneter für Bildung, Sport und Kultur

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