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KARE, GABE und ARGE im Zusammenspiel

Im Herbst will „Arbeit RS“ am Markt das Sozialkaufhaus „KARE“ eröffnen – mit gebrauchten Textilien und Möbeln; der Waterbölles berichtete. 30 Arbeitslosengeld II-Empfängern werden dort arbeiten und sich so beruflich weiterbilden können, um dann vielleicht doch wieder auf dem "ersten Arbeitsmarkt" eine Stelle zu finden. Die Secondhand-Boutique "Na und", die am 11. Juli im Hause Hindenburgstraße 33 eröffnet wurde, steht nach Ansicht des städtischen Sozialdezernenten      Burkhard Mast-Weisz (er kam zur Eröffnung) „nicht im Widerspruch oder in Konkurrenz zum geplanten Kaufhaus KARE“. Dafür sei die auf Spenden angewiesene Boutique zu klein. Auch seien die Strategien unterschiedlich.

Träger der Boutique ist die gemeinnützige „Gesellschaft für Arbeit und Ausbildung im Bergischen Land“ (GABE)  aus Solingen (früher bekannt als Jugendberufshilfe) mit Wolfgang Plähn als Geschäftsführer, die auch die Stadtgärtnerei ("Flora") betreibt. Arbeitslose und andere Bedürftige können bei „Na und“ mit Preisnachlässen von 15 Prozent rechnen. Kleiderspenden nimmt die "GABE" in der neuen Boutique, in der früheren Stadtgärtnerei und in der Werkstatt, Güldenwerther Bahnhofstraße 2, entgegen (Tel. 9336320).

Dem größeren Sozialkaufhaus am Markt wird von der ARGE  (Arbeitsgemeinschaft von Stadt und Agentur) engagiert unterstützt und von der "Arbeit Remscheid", Gesellschaft für Beschäftigungsförderung und Qualifizierung, die sich der Verbesserung von Arbeitsmarktchancen insbesondere für Langzeit­arbeitslose verschrieben hat, betrieben werden. Diesbezügliche Maßnahmen und Projekte werden von der Stadt Remscheid, den Arbeitsagenturen Remscheid und Solingen, der ARGE Remscheid, dem Land NRW und aus dem Europäischen Sozialfond gefördert. Der Remscheider Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz sieht dem Sozialkaufhaus KARE erwartungsvoll entgegen: „Ich denke, das Kaufhaus wird drei wichtige Funktionen erfüllen:

  1. es werden Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten geschaffen,
  2. es gibt attraktive und günstige Angebote, und
  3. der Markt und die untere Alleestraße erfahren eine weitere Belebung.

Und im übrigen gehöre zum wahren Leben auch die Konkurrenz.

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