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Das Einweihungsfest auf der Trasse des Werkzeugs

Freitagabend ins Ämterhaus zur Veranstaltung „Dudelsack und Drehleier“, am Samstag auf die Alleestraße zur Eröffnungsveranstaltung der „Interkulturellen Woche“, Samstagabend ab 17 Uhr zur „Trassophonie“ auf die Trasse des Werkzeugs von der Kraftstation an der Honsberger Straße bis zur Eventlocation in Hasten und am Sonntag mittags zum Weltkindertag auf den Theodor-Heuss-Platz, nachmittags zum verkaufsoffenen Sonntag in die Fußgängerzone und    abends ins Teo-Otto-Theater zum Abschlusskonzert der „Trassophonie“. So könnte der Terminplan einer Remscheider Familie für das Wochenende vom 22. bis 24. September 2006 aussehen.

Ein wahrer Veranstaltungsmarathon, dessen Kernstück mit der „Trassophonie“ die offizielle Einweihung der Trasse des Werkzeugs ist. Durch dieses Projekt der Regionale 2006 erhält Remscheid einen neuen Freizeitweg mit einer besonderen Geschichte und Bedeutung. Dort, wo in früherer Zeit „dat Puustekalingken“ Menschen von Hasten zum Hauptbahnhof gebracht hat und wo bis 1986 noch Güter per Eisenbahn transportiert wurden, werden sich zukünftig Spaziergänger, Radfahrer, Inlineskater usw. tummeln.

Wer diese Eisenbahnstrecke in den letzten Jahren einmal abgegangen ist, erkennt sie heute kaum wieder. Vorbei die Zeit der wilden Müllkippen und des Wildwuchses. Fast ist das schwarze Asphaltband fertig. Sanft ansteigend schlängelt sich der Weg von Hasten zum Hauptbahnhof. Wer die gut 4 km lange Trasse abgeht, wird mit vielen neuen Blicken in seine Heimatstadt und ins Bergische Land belohnt. Gleichzeitig finden sich viele interessante Zeugen der Stadtgeschichte entlang des Weges. Diese Tatsachen werden auch während der „Trassophonie“ am Samstag, 23. September 2006, zumindest einen Teil des Programms bestimmen. In einem Gespräch erläuterten Kulturdezernent Dr. Christian Henkelmann, Musik- und Kunstschulleiter Thomas Holland-Moritz, Franz Lebfromm vom Kulturservice der Stadt Remscheid und Hans Lothar Schiffer die Grundzüge des vorgesehenen Eröffnungsprogramms. „Wir wollen mit der „Trassophonie“ möglichst vielen Menschen aus Remscheid und dem Bergischen einen neuen Freizeitweg mit alter Geschichte bekannt machen und gleichzeitig ein Remscheider Regionaleprojekt einweihen,“ sagt Dr. Henkelmann. „Wir sind sicher, dass wir mit dem geplanten  Programm unser Ziel erreichen werden.“

Vorgesehen sind nicht nur Aktionen auf der Trasse des Werkzeugs. Auch etliche anliegende Gebäude werden für das Fest genutzt. So wird es in der Kraftstation an der Honsberger Straße ein Programm mit POP-Musik geben. Die Destille Frantzen an der Alten Freiheitstraße wird bereits ab 11 Uhr morgens einen Tag der offenen Tür anbieten, und auch die Denkerschmette an der Kippdorfstraße wird sich am Programm beteiligen. Die Verantwortlichen der Alexander-von-Humboldt-Schule planen eine Jazznacht mit verschiedenen Combos und einer Bigband in den Räumen der Schule, und im Eventlocation an der Stockder Straße wird es ein Rockkonzert mit anschließender Disco geben. Die heimische Band „drop out“ wird dort unter anderem auftreten.

Auf der Trasse selbst wird Kleinkunst geboten. An diesem Teil des Programms arbeiten die Verantwortlichen z. Z. mit Hochdruck. So viel ist bereits klar: Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde, die für Remscheid eine besondere Bedeutung haben, werden das Leitthema sein. Künstler zu finden und zu verpflichten, die das umsetzen können, ist die Aufgabe. „Wir haben unsere Unterlagen durchforstet, im Internet recherchiert und haben viele Gruppen gefunden, die unsere Ideen umsetzen können,“ sagt Thomas Holland-Moritz. „In den nächsten Wochen werden die Gastspielverträge abgeschlossen. Es wird ein aufregendes Programm,“ meint der Leiter der Musikschule.

Auch die Geschichtsinteressierten werden auf ihre Kosten kommen. In Zusammenarbeit mit diplomierten Stadtführern sollen drei Führungen über den Abend verteilt angeboten werden – eine davon als „Taschenlampenführung“. Ein weiterer Leckerbissen wird ein Film über die Trasse des Werkzeugs sein, der zurzeit gedreht wird. Der Streifen hat während der „Trassophonie“ open air seine Premiere.

Eine besondere Herausforderung ist die Beleuchtung der Trasse, denn immerhin wird im September ein großer Teil der Veranstaltungen zur Nacht bzw. zum späten Abend hin stattfinden. Da der neue Freizeitweg noch keine allgemeine Beleuchtung hat, werden wesentliche Teile des Weges illuminiert. Dabei sollen auch die Besucherinnen und Besucher aktiv mitarbeiten; werden sie doch vom Veranstalter aufgefordert, alles, was leuchtet, auf die Trasse des Werkzeugs mitzubringen: Taschen- oder Stirnlampen, Stallleuchten, Öllampen, Fackeln, Laternen, Leuchtstäbe oder Glühwürmchen – alles ist erlaubt und erwünscht. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Dr. Christian Henkelmann
Beigeordneter für Bildung, Sport und Kultur

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 Veranstaltungen, die zur "Trassophonie" gehören

  •   Freitag, 22. September 2006, 20 Uhr, „Dudelsack und Drehleier“, Ämterhaus, Elberfelder Straße
  •   Freitag, 22. September 2006, 20 Uhr, Comedy und Musik in der Destille“, Museum Destille Franzen
  • Sonntag, 24. September 2006, 20 Uhr, „King of Swing Orchestra“, Teo-Otto-Theater, Konrad-Adenauer-Straße

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Kommentare

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Harald Fetsch am :

Ende September wird die "Trasse des Werkzeugs" mit einem dreitägigen Fest eingeweiht. Unter anderem hat Herr Schiffer in bewährter Manier etliche interessante Programmpunkte zusammengestellt. Auch für mich habe ich schon Programmpunkte notiert. --- Der Weg ist eine gute Erweiterung der innerstädtischen Verbindung für Fußgänger und Radfahrer vom Hasten bis zu Kraftstation. Zumal die Straßen für Fußgänger oft nur beschwerlich im Slalom zu begehen sind, da die Gehwege zugeparkt sind. Vom Ordnungsamt und der Polizei wird schließlich auch öffentlich dazu aufgefordert. Und auch selber ständig als "Schlechtes Beispiel" so vorgemacht. --- Wie ich der Presse aber leider auch entnehmen musste, ist für den neuen innerstädtischen Stadt-Verbindungs-Weg keine Beleuchtung vorgesehen. Für MenschInnen, die kein Auto haben oder ohne Auto unterwegs sein wollen, ist damit dieser Weg abends nicht zu benutzen. Der Weg ist in der Dunkelheit an einigen Stellen sicherlich nicht zu erkennen, ferner ist er ein berechtigter! Angstraum. Also abends doch wieder mit dem Auto fahren. --- Für die Einweihungsfeiern der Landschafts-Architektur-Ausstellung in Müngsten und der Asphaltierung einer alten Bahntrasse gibt allein die Stadtverwaltung Remscheid 250.000 € aus. Dazu kommt noch Geld vom Regionale2006-Büro. Insgesamt im Städtedreieck 2,5 Mio. €. Ferner war Geld für die Aufstellung von Kuckucksuhren im Wald vorhanden. --- Ich bin der Meinung, dass der mittelfristige Nutzwert einer Beleuchtung für den neuen Stadt-Weg erheblich höher ist.

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