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"Normaler Menschenverstand" verzichtet auf Geld vom Land

In Vieringhausen durchtrennt die Bundesstraße 229 die „Trasse des Werkzeugs“. Schlecht für die vielen Spaziergänger, Skater und Ratfahrer, die den asphaltierten Weg zwischen Hauptbahnhof in Hasten künftig nutzen werden. Deshalb waren die städtischen Verkehrsplaner und die Kommunalpolitiker aufgefordert, nach der bestmöglichen Verkehrslösung zu suchen.  „Querungsinsel“ oder Verkehrsampel, das war hier die Frage. Wenn es allein nach den Finanzen und dem (unverständlichen) Standpunkt der Landesregierung gegangen wäre, hätte sich der Bauausschuss gestern für die Verkehrsinsel entscheiden müssen. Stattdessen entschied er sich – ein Sieg des „normalen Menschenverstandes“ – für die Verlegung einer nahen Fußgängerampel. Und hofft darauf, dass der Finanzausschuss das auch so sieht.

Im Rahmen der Regionale 2006 hätte das Land die Verkehrinsel zu 70 Prozent bezuschusst. In Zahlen: Von den Baukosten in Höhe von 12.000 Euro hätte die Stadt Remscheid nur 3.600 Euro übernehmen müssen. Weil aber die Verlegung der Fußgängerampel sinnvoller erschien – Kostenpunkt 30.000 Euro -, wagte die finanzschwache Stadt die Anfrage, ob es denn nicht möglich sei, den Landeszuschuss auch für diese Maßnahme zu erhalten. Das aber wurde abgelehnt. Begründung: „Präzedenzfall“.

Fast schienen die Mitglieder des Bauausschusses daraufhin gestern geneigt, der Verkehrsinsel zuzustimmen. Doch da führte Peter Albert Strasmann (FDP) in letzter Minute gewichtige Argumente ins Feld. Schon jetzt gebe es bei Linksabbiegern in Richtung Büchener Straße häufig einen Fahrzeug-Rückstau. Damit sei bei einer Verkehrsinsel in diesem Bereich erst recht zu rechnen. So kam denn der Beschluss zustande, der Bauausschuss wünsche die Verlegung der Fußgängerampel und bitte den Finanzausschuss, die erforderlichen Gelder bereitzustellen. Ob der eine Deckungsmöglichkeit finden wird, bleibt allerdings abzuwarten. In der Zwischenzeit könnte sich vielleicht das WDR-Fernsehen in der Sendung „Westpol“ mit der Beihilfe-Absage des Landes beschäftigen. In der Rubrik „Bürokratiewahn“.

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