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Diskussion um Ampelanlage in Vieringhausen geht weiter

Mitarbeiter einer Behörde haben Herrschaftswissen, das ist ganz normal und muss in manchen Fällen auch sein. In anderen aber nicht. Warum zum Beispiel hat die Stadtverwaltung die Bezirksvertretung Alt-Remscheid nicht von sich aus über ein Schreiben der Bezirksregierung Düsseldorf (Eingangsstempel 22. Juni 2006) unterrichtet, in dem diese mit deutlichen Worten die Entschärfung des Verkehrsknotenpunktes Vieringhausen/Solinger Straße fordert. Zitat: „Im Jahr 2005 ereigneten sich an dieser Einmündung 19 Verkehrsunfälle mit einem Toten, einem Schwer- und vier Leichtverletzten. Die durch die Unfallkommission seit 1968 (!) geforderte Signalisierung der Einmündung wurde bis heute mangels Beschlusses der politischen Gremien nicht eingerichtet“. Gestern nun erhielten die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Remscheid Kopien dieses Briefes. Aber erst, nachdem Ernst-Otto Mähler (SPD) dies verlangt hatte. Er kritisierte ferner, dass es einer FDP-Anfrage bedurfte, um die Verwaltung zu einem mündlichen Abschlussbericht zum Test einer Tempo-30-Zone zu veranlassen.

Der mündliche Bericht in der gestrigen Sitzung bestand aus einigen wenigen Sätzen: Die Autofahrer hätten sich an die Tempo-30-Schilder nur selten gehalten, zwischen dem 1.1. und 9.8. 2006 habe es im Einmündungsbereich sechs Bagatellunfälle gegeben, und die Kosten für den Test lägen bei 30 Euro für ein neues Schild „Vorsicht Unfallgefahr“; alle übrigen Schilder und Baken seien aus dem Bestand des Tiefbauamtes gekommen.

Damit habe sich die Ampelanlage ja wohl erledigt, meinte Fritz Heuser (CDU) - Ernst-Otto Mähler, Christel Hermann von den Grünen und Philipp Wallutat (FDP) protestierten uni solo. Der Brief der Bezirksregierung müsse für den Bauausschuss vielmehr Grund genug sein, seinen Standpunkt zu überdenken, betonte Wallutat. Ziel: Eine Ampelanlage. Das Thema dürfte Rat, Verwaltung und Bürgern also noch eine Weile erhalten bleiben.

Schmonzette als Nachspann: In dem Brief aus Düsseldorf, unterschrieben mit „Schönershofen“ (Vorname unbekannt) steht der Satz „Als Mitglied der Verkehrsunfallkommission und als Aufsichtsbehörde der Stadt Wuppertal weise ich eindringlich darauf hin, dass die Signalisierung zur Beseitigung dieser Unfallstelle unabdingbar ist“. - „Hoast mi?“, würde ein Bayer in diesem Fall fragen. Wuppertal!!?? Noch ist die Remscheid kreisfrei, und erst Recht nicht nach Wuppertal eingemeindet. Auch eine „Aufsichtsbehörde“ scheint vor Freud’schen Fehlleistungen nicht gefeit zu sein.

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waterboelles.de am : http://www.waterboelles.de/index.php?/archives/1148-unknown.html

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Frage an Radio Eriwan:Kann der Mensch etwas lesen, aber nicht zur Kenntnis nehmen?Antwort: Ja, wenn er Kommunalpolitiker ist.Im August 2006 beschäftigte sich der Bauausschuss mit der „Trasse des Werkzeugs“ im Bereich der Bundesstraße 229 (Schüttendelle).

waterboelles.de am : Stadtdirektor testete Verkehrssicherheit mit seinem Enkel

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Der Streit um die Fußgängerampel an der B229 unterhalb der „Trasse des Werkszeugs“ an der Schüttendelle hat sich in der gestrigen Ratssitzung zugespitzt. Die Kontrahenten: Stadtdirektor Jürgen Müller auf der einen und die Fraktionsmitglieder von   CDU, SP

Kommentare

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Chronist am :

Im Zusammenhang mit dem Haushaltsplan für 2007 wollen die Kommunalpolitiker über die Verlagerung der Ampelanlage beraten. Das wurde heute in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid bekannt.

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