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Widerspruch gegen Abwassergebühr zwei Jahre voraus

In der Reihe „Bürokratiewahn“ berichtete Stefan Servatius am Sonntagabend in der landespolitischen Sendung „Westpol“ im WDR-Fernsehen über das Remscheider Ehepaar Heidi und Claus Kirchherr in der Hofschaft Forsten. Die Abwässer ihres Hauses flossen bis zum vorigen Jahr in eine Sickergrube (eine öffentliche Kanalisation fehlt in Forsten). Dann schaffte sich das Paar für 4.000 Euro eine vollbiologische Kleinkläranlage an, dazu aufgefordert von der Stadt Remscheid, weil die alte nicht mehr umweltgerecht sei. Für das Abpumpen des Klärschlamms aus der alten Anlage zweimal pro Jahr fielen rund 220 Euro Gebühren an. Die neue Anlage ist gerade mal zu einem Drittel gefüllt, obwohl schon ein ganzes Jahr in Betrieb, muss folglich aller Voraussicht nach auch im nächsten Jahr noch nicht abgepumpt werden. Gleichwohl forderte die Stadt im Voraus 215 Euro ein. Heidi und Claus Kirchherr legten Widerspruch ein. Die ganze Geschichte mit Stellungnahme von Stadtkämmerer Jürgen Müller finden Sie auf einer WDR-Internetseite.

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Chronist am :

Hilmar Somborn (CDU) hatte am Sonntag "Westpol" gesehen und Montagmorgen den Waterbölles gelesen. Prompt sprach er das Thema am Abend in der Sitzung des Hauptausschusses an. Ob denn da der "Dienstleister Stadt" dem Ehepaar nicht irgendwie entgegen kommen könnte. Hans Peter Meinecke (SPD) sah das anders. Die Gebührenregelung sei nach längerer Diskussion vor einigen Jahren so einvernehmlich getroffen worden. Der Waterbölles wird folglich mal bei den Remscheider Entsorgungsbetrieben (REB) nachfragen.

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