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Stadt hofft auf EU-Geld für "Stadtumbau West"

Heute vor zwei Wochen berichtete der Waterbölles über einen Vortrag, den zwei Mitarbeiter  der Regionale 2006 Agentur/Kompetenzhoch3 und vom Regionalbüro RSW  im städtischen Hauptausschuss gehalten hatten. Ihr Thema: Ein abgestimmtes Handlungskonzept der die bergischen Großstädte Remscheid, Solingen und Wuppertal, um an Fördergelder der Europäischen Union (EFRE = Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) zu kommen, z.B. zur Förderung mittelständiger Unternehmen, für Existenzgründungen und Innovationen. Damals war manche Frage offen geblieben. Und Hans Peter Meinecke (SPD) hatte Zweifel geäußert, ob eine regionale Abstimmung lokaler Projektideen gelingen werde. In dieser Woche nun tagte der Hauptausschuss erneut. Und wieder standen die Projekte zur Wirtschaftsförderung auf der Tagesordnung. Wieder wurden Schautafeln an die Wand projeziert, diesmal allerdings erläutert von Baudezernent Helmut Kennepohl. Danach gab es dann (fast) keine offenen Fragen mehr.

Kennepohl machte klar, dass sich die Städte mit konkreten Projektanträgen noch Zeit lassen können; die würden erst im kommenden Jahr erwartet. In diesem Jahr rechne das Land lediglich mit Projektskizzen nebst Kostenangaben. Ein entsprechender Projektkatalog werde vor Weihnachten zwischen den drei Oberbürgermeistern abgestimmt.

Dabei müsse sich Remscheid auf dringend notwendige Projekte der Stadtentwicklung konzentrieren, betonte SPD-Fraktionsvorsitzender Hans Peter Meinecke und machte der CDU das Kompliment, mit ihrem Antrag, den Stadtteil südlich der Freiheitsstraße von Vieringhausen/Schüttendelle bis Papenberger Straße hinsichtlich demographischer und Segregationsprozesse (Anteil bestimmter Bevölkerungsgruppen im Viertel) untersuchen zu lassen,  um die Fördervoraussetzungen für eine Projektbearbeitung im Rahmen von „Stadtumbau West“ zu begründen, „einfach schneller“ gewesen zu sein. In diesem Bereich sind soziale und ethnische Probleme erkennbar, eine geringe Wohnqualität und mindergenutzte Gewerbeflächen. All das prädestiniert die Stadtviertel Stachelhausen, Kremenholl, Honsberg und Blumental, in das von der EU geförderte Programm „Stadtumbau West“ aufgenommen zu werden.

Weitere Projekte, die für eine EU-Förderung unter Umständen in Frage kommen, betreffen das das „Schaufenster der Wirtschaft“ (nunmehr auf die höhere „bergische“ Ebene gehoben), das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI), den „Waldhof und die „Forschungsgemeinschaft Werkstoffe und Werkzeug e.V.“ (FGW). Was die drei Letztgenannten „auf der Pfanne haben“, blieb allerdings bei Kennepohl noch etwas unklar. Aber man kann ja nachlegen ... Oder nachfragen. Beim BZI. Unter deren Plan eines "Kompetenzzentrums Remscheid" kann sich die Öffentlichkeit noch wenig vorstellen.

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