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Auch die Informationspolitik der Stadt wirft Fragen auf

Pressemitteilung von Ratsmitglied Bettina Stamm, echt.Remscheid e.V.

Es steht außer Frage, dass die Umstände die zum fehlgeschlagenen Kauf des Sinn Leffers Gebäude führten, aufgeklärt werden müssen. Dass der Käufer mit konkreten Plänen an die Stadt herangetreten ist, war uns nicht bekannt. Somit fehlten in der Beschlussvorlage zum Kauf der Immobilie notwendige, abwägungsrelevante Informationen zwecks Wirtschaftlichkeitsvergleich etc.. Damit geht es hier nicht nur um die Frage, wer, wann das Schreiben zu spät auf den Weg gebracht hat, sondern auch um die Informationspolitik der Verwaltung gegenüber den Mitgliedern der zu entscheidenden Gremien.

Hier gibt es für uns weiteren Klärungsbedarf. Zumindest hat die städtische Vorgehensweise Raum für einen Perspektivwechsel geschaffen. Vor dem Hintergrund, dass dieses Objekt “einen elementaren Baustein der anstehenden Sanierung der Alleestraße darstellt”, ist es fraglich, inwiefern nach Abriss des Gebäudes eine Baulücke getarnt als „temporärer Garten“ als Impulsgeber für die untere Alleestraße dienlich sein kann. In den sozialen Netzwerken wurde diese Zwischenlösung bereits als Alternative zum nicht umsetzbaren Konzept der „Netten Toilette“ ausgemacht.

Aus unserer Sicht stellt der geplante Abriss der Immobilie ohne eine klare Vorstellung für eine künftige Nutzung ein Signal für weitere Verzögerungen dar, denn bis dato steht lediglich die Nutzung als „Dritter Ort“ fest. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie welche den gegenwärtigen und zukünftigen Standort einer Bibliothek der Zukunft untersucht, fehlt bislang.

Eine solche Nutzung, da planungsrechtlich irrelevant, sollte kein Hindernis für die vom Investor angebotene Kooperation sein. Deshalb ist es nicht nachvollziehbar, warum die Verwaltung auf die eigene Trägerschaft pocht, nachdem man jahrelang nach einem Investor für dieses Gebäude gesucht hat. Bei einem ursprünglich geplanten Investitionsvolumen von mehr als 20 Mio. € könnte sich diese neue Entwicklung nicht nur wirtschaftlich, sondern auch durch die Möglichkeit einer zeitnahen Umsetzung eines ersten Impulses auf der Alleestr. als die bessere Alternative entpuppen.

Lachs & Co. in Wupper und Nebenflüssen

Gemeinsame Pressemitteilung des Bergischen Fischerei-Vereins 1889 e.V. (BFV) und des Wupperverbandes

Wenn im Herbst die Temperaturen sinken, kehren Lachse und Meerforellen aus der Nordsee über den Rhein in die Nebenflüsse zum Laichen zurück, dorthin, wo sie selbst als Jungfische groß geworden sind. Laichgruben im Flussbett und die ersten Rückkehrer-Befischungen des Bergischen Fischerei-Vereins 1889 e.V. (BFV) zeigen: Die Laichsaison der Wanderfische in der Wupper hat begonnen. Elmar Weber und Helmut Wuttke vom BFV freuen sich über die ersten gesichteten Laichgruben, z. B. in Wuppertal-Barmen, und die bereits Ende Oktober bei der Befischung registrierten fünf Lachse und 30 Meeresforellen. Dass auch empfindliche Fischarten wieder in der Wupper leben und laichen, ist das Ergebnis jahrzehntelanger gemeinsamer Arbeit. Bereits seit den 1990er Jahren ziehen die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Bergischen Fischerei-Vereins Jungfische im Bruthaus auf und setzen sie im Frühjahr in die Wupper und Nebenflüsse aus. Einige Jahre wachsen die Fische in ihrem Heimatfluss heran und machen sich dann auf den langen Weg ins Meer, um drei bis vier Jahre später zum Laichen wieder in ihre ehemalige „Kinderstube“ zurückzukehren.

Die Voraussetzungen für die Rückkehr der Wanderfische in die Wupper sind in den letzten Jahren immer besser geworden. In bester Kooperation mit seinen Mitgliedern, den Städten, Kreisen und Unternehmen, sowie den Fischereivereinen und -genossenschaften hat der Wupperverband viel dafür getan, dass sich der Fluss wieder positiv entwickeln konnte. Dazu gehörte zunächst, durch den Ausbau der Wupperverbandskläranlagen die Wasserqualität zu verbessern. Weitere Aktivitäten sind, naturnahe Strukturen im Flusslauf und Uferbereich herzustellen und Durchgängigkeit an Wehren zu schaffen, z. B. durch den Bau von Fischaufstiegen. Zwischen Wipperfürth und Hückeswagen wurde in den letzten Jahren die Wupper entfesselt und hat Bewegungsfreiheit in der Aue erhalten. In Leichlingen hat in 2017 das Projekt Balker Aue dazu beigetragen, dem vorher eintönigen Flusslauf mit Baumstämmen eine abwechslungsreiche Strömung zu verleihen.

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"Geflüchtete als Mitmenschen wahrnehmen!"

„Schlimm finde ich, dass er seinen Sohn
schon seit drei Jahren nicht mehr gesehen hat“...

von Ute Lennartz-Lembeck

Die Flucht vor Bombeneinschlägen, ständiger Todesangst, Krieg und Terror ist ein Aspekt des gemeinsamen Ausstellungsprojekts des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums, des Stadtteil e. V  und der Kunstschule „Heimat“. Beim gemeinsamen Kuchenessen hatten Schülerinnen und des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums (GBG) mit Flüchtlingen  über die Fluchtursachen in deren Heimatländern gesprochen. Dabei kamen nicht nur die düsteren Seiten der Flucht zur Sprache, sondern auch das Ankommen in Remscheid. Beim Austausch über das alltägliche Leben wurden zwar Unterschiede deutlich, aber auch das Streben nach gemeinsamen Werten wie Familie und friedliches Zusammenleben. Mit ihrer Ausstellung im Neuen Lindenhof versuchen die Teilnehmer nun, den vielfältigen Gedanken und Gefühlen hinsichtlich der neuen gesellschaftlichen Situation einen Raum zu geben.

Vorhanden waren zunächst aus dem Kunstunterricht der Jahrgangsstufe Q1 20 verschiedene Arbeiten: Collagen, Graffiti- und Zeichenarbeiten, Fotografien, digitale Präsentationen, Acryl- und Aquarellbilder, Zeichnungen. Fünf Schülerinnen setzten sich dann vor drei Monaten das Ziel, diese in eine Ausstellung einzubinden. In der Kunstschule „Heimat“ entstanden über diesen Zeitraum weitere Installationen, Bilder und großformatige Arbeiten. Gearbeitet wurde daran immer sonntagnachmittags, teilweise auch zweimal in der Woche, inklusive der Ferien.

Bei der Ausstellungseröffnung stellten sich die Schülerinnen – nach der offiziellen Ansprache von Ralf Noll, Geschäftsführer des Stadtteil e.V, Timm Therre, Kunstlehrer am Gertrud-Bäumer Gymnasium, und Ute Lennartz-Lembeck, Kunstschule Heimat –selbst vor: Carmen Nowak hat ihre Wurzeln in Polen, Sangavie Sethukavalan in Sri Lanka, Makbule Bayrak in Marokko, Nabila Benabbou und Anis-Kübra Saba in der Türkei. Sehr berührend war der mit verteilten Rollen vorgetragene, Poetry Slam „hinter uns mein Land“ des Autors Ahmed Yusuf, der 2015 aus Syrien geflohen ist, in Verbindung mit Daniel Lewi, der 1938 aus Deutschland flüchten musste. Johannes Wurzel untermalte die gut besuchte Vernissage mit Geigenmusik.

Die Graffitiarbeit von Nabila Benabou prangert die politische Hilflosigkeit der EU im syrischen Bürgerkrieg an. Carmen Nowak zeichnete ein Comic, in dem sie die jahrelange Trennung von Familien illustrierte. Luca Moormann und Laurenz Gottschalk stellten die Machtlosigkeit und die Anonymität während der Flucht anhand kleiner Plastikfiguren dar. Die Schülerinnen und Schüler wünschen sich ein friedliches und harmonisches Zusammenleben. Dies zeigen die Acryl- und Aquarellarbeiten von Tatjana Staudt und Anis Saba. In zwei Augen, umrahmt vom Stoff einer Burka, spiegeln sich in dem einen die Schrecken und Wunden des Krieges, das andere leuchtet durch die Aussicht auf Frieden und Einklang. Auch das Bild der Medien wird kritisch reflektiert, sowie das ‚Gefangensein’ in Massenunterkünften.

Ziel des Ausstellungsprojektes ist einen „Perspektivwechsel“ anzustoßen, die Geflüchteten nicht mehr nur als Flüchtlinge wahrzunehmen, sondern als Mitmenschen, mit denen wir künftig zusammenleben und an deren Leben wir teilhaben möchten. Anfang Januar werden die Arbeiten erneut im Neuen Lindenhof präsentiert.

Vaillant Nacht der Kultur und Kirchen 2016 (IV)

45 Veranstaltungen am 28. OktoberErleben Sie auch in diesem Jahr wieder die Kulturstadt Remscheid: Am Samstag, 29. Oktober, zwischen 18 und 24 / 1 Uhr haben Sie die Qual der Wahl unter einer Vielzahl interessanter Veranstaltungen im Rahmen der „Nacht der Kultur“, auch diesmal wieder verbunden mit der „Nacht der Kirchen“.

Die Nacht in Lennep

Die Nacht in Lüttringhausen

Die Nacht in Hasten

Innenstadt, Honsberg, Reinshagen

1 ”200 Jahre Sport, Tradition und Freundschaft“

Von 18 bis 23 Uhr präsentiert der Remscheider Schützenverein von 1816 Korp.  unter dem Titel „200 Jahre Sport, Tradition und Freundschaft“ auf dem Schießstand im Schützenhaus am Stadtpark sowohl verschiedene Exponate und Bilder aus 200 Jahren Vereinsgeschichte. Zugleich wird Schießsport zu Ausprobieren angeboten. So können u.a. unter fachlicher Anleitung mit dem Luftgewehr, der Luftpistole und dem Bogen erste Erfahrungen gesammelt werden. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. (Christoph Lange)

2 ”Orgelmusik von Hans-André Stamm“

Ab 18 Uhr: Abendgottesdienst  19:15 – ca. 21 Uhr: 3x 20 Minuten Orgelkonzert;  Ende ca. 21 Uhr mit Imbiss und Gespräch  Orgelmusik von Hans-André Stamm im Latin-Stil und Werke  großer Meister. Auf Wunsch erklingen bekannte Orgelwerke.  Dazwischen 3x Pausen mit Imbiss und Gespräch.  Orgel: Jörg Martin Kirschnereit.  Veranstalter: Ev. Luther-Kirchengemeinde Remscheid.  Ort: Lutherkirche Remscheid, Martin-Luther-Str. Zeit: 18 – 21 Uhr.  Web: www.luther-kirche.de  Reinshagen

3 ”Tax meets Sax“ – Das Duo ”QuerBeat“ im Steuerbüro

„QuerBeat“ im Steuerbüro Kaib, Galldiks und Partner. Lassen Sie  sich von der Sängerin Katharina Gremm und dem Saxophonisten  Dirk Kammer verzaubern. Der Eintritt ist frei. Der Erlös aus  dem Getränkeverkauf wird dem christlichen Hospiz Bergisch  Land gespendet.  Veranstalter: Kaib, Galldiks und Partner,  Steuerberatungsgesellschaft.  Ort: Rosenstr. 21 - 23.  Zeit: 19.30 – 23 Uhr

4 ”Beschwingt durch die Nacht“

Im Rack n Roll startet die Nacht der Kultur bereits um 15:30 Uhr mit  dem Kneipen-Kultur-Ereignis „Rudelgucken der Bundesliga“.  Ab ca. 21 Uhr wird die EMA-Jazz AG mit Unterstützung des  Remscheider Sax4tett das Rack n Roll grooven. Die EMA-Jazz  AG hat schon in den letzten Jahren für beste Stimmung zur  Nacht der Kultur gesorgt und das Publikum begeistert. In diesem  Jahr wird das Remscheider Sax4tett die jungen Musiker  unterstützen.  Veranstalter: Rack n Roll Billard Café.  Ort: Daniel-Schürmann-Str. 41,   Zeit: 15.30 – 24 Uhr.

5 ”Kultur im Hutsalon“

Musik mit dem Duo Acaja, welches für coole Musik und einige  Überraschungen sorgt.  Veranstalter: Hutsalon Bollmann.  Ort: Hindenburgstr. 26,   Zeit: 19 – 24 Uhr.

6 ”Ausstellung eigener Bilder mit Malaktion und Live-Musik“

Um 19 Uhr, 21 Uhr und 23 Uhr spielt das Gitarren-Duo  „Feu de Camp“ Songs der 1960-er und 1970-er Jahre sowie Stücke des  eigenen französischen Repertoires (21 Uhr).  Veranstalter: Rechtsanwaltkanzlei Stephan Böhne  Ort: Hindenburgstr. 27, .Zeit: 19 – 24 Uhr,

7 ”Wege durchs Leben“ - Menschen mit Farbe!

Erneut präsentiert die Malgruppe des Vereins „Seele in Not“ e.V.  unter der Leitung von Susanne Reichmann ihre Werke. Gezeigt  wird ein Streifzug durch verschiedene Kunstrichtungen und  Techniken der Malerei. Darin spiegeln sich persönliche Einflüsse  wieder, die zu erstaunlichen Ergebnissen führen.  Veranstalter: „Seele in Not“ e.V.  Ort: Café MoccaSiN, Hindenburgstr. 10. Zeit: 18 – 22 Uhr.

8 ”Live Konzert“

Eine Musikveranstaltung mit Hart Devils und Joachim Heinemann.  Veranstalter: POM – Point of music.  Ort: Hindenburgstr. 12a.   Zeit: 20 – 1 Uhr.

9 ”Versteigerung für ein Klavier“

Wer bietet mehr? Die ErlebBar lädt zu einer Versteigerung, bei  der Sie im Laufe des Abends Remscheider Raritäten, lebhafte  Leinwände von „Berg von Ideen“ sowie furiose Fundstücke aus  der ErlebBar ersteigern können.  Mit den Erlösen möchte die ErlebBar ein altes Klavier stimmen und  überarbeiten lassen, dass den Gästen danach musikalisch  zur Verfügung steht.  Ort: ErlebBar, Hindenburgstr. 8.   Zeit: 17 – 24 Uhr.

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Jens Nettekoven kandidiert in Remscheid für die CDU

Im Bild v. li. n. re. Markus Kötter, Jürgen Müller, Alexa Schmitz, Jens Nettekoven und Henner Blecher. Foto: Lothar Kaiser (M)Jens Nettekoven ist der Landtagskandidat der CDU für Remscheid. Der Kreisvorsitzende seiner Partei, im Schmitz, Jens Nettekoven und Henner Blecher. Foto: Lothar KaiserHauptberuf Bundeswehrsoldat, erhielt heute Abend auf der Kreismitgliederversammlung im Schützenhaus 69 Stimmen, seine Gegenkandidatin Alexa Schmitz, die Vorsitzende der örtlichen Frauen-Union, 32. Von den 103 abgegebenen Stimmen war eine ungültig, ein Mitglied enthielt sich der Stimme. "Und dann wollen wir jetzt alle dafür sorgen, dass Jens Nettkoven auch gewählt wird", sagte Sitzungsleiter Jürgen Müller anschließend. Zuvor hatte er mit Erfolg appelliert, "ohne bösen Blut" in die geheime Wahl (drei Wahlurnen) zu gehen, und "nach dem friedlichen Wettbewerb" den-/diejenige(n) zu unterstützen, der/die auf sich die meisten Stimmen habe vereinigen können. "Denn nur so kann es gelingen, diesen Wahlkreis für die CDU auch zu holen!"

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Henner Blecher hatte die Parteimitglieder um 18 Uhr begrüßt und die Leitung der Wahlversammlung an Jürgen Müller abgegeben, sobald die Anwesenden diesen als Versammlungsleiter bestätigt hatte. Müller warnte die Mitglieder davon, ihren Stimmzettel außerhalb der drei aufgestellten Wahlkabinen auszufüllen, da sonst die Wahl insgesamt angefochten werden könne.

Die beiden Kandidaten waren noch nicht zu Wort gekommen, da fragte bereits Johannes Krämer, ob eine weibliche Kandidatin – durch die Frauenquote und über die Landesliste – nicht größere Chancen auf ein Landtagsmandat habe als ein männlicher. Jürgen Müller musste ihn enttäuschen: Es gäbe bei der Zusammenstellung der CDU-Landesliste gar keine Frauenquote. Roswitha Müller-Piepenkötter ergänzte, wohl aber gebe die Empfehlung, dass an der Spitze der Liste jeder 4. Platz nach Möglichkeit mit einer Frau besetzt werden solle. Die Liste aber, so ihr Ehemann, habe in den zurückliegenden Wahlen so gut wie nie gezogen: „Wir müssen diesen Wahlkreis schon direkt holen, dann unser Mann / oder unsere Frau in den Landtag kommt!“
Nachfolgend die Wahlreden von Alexa Schmitz und Jens Nettekoven:

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