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Aktionsbündnis macht mobil gegen „auswärtige Aktivisten“

Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Foto: Lothar Kaiser„Die aktuellen Geschehnisse und die Verbrechen von rechtsextremen Terrorzellen zeigen: Es ist wichtig und notwendig, Zeichen für eine tolerante Gesellschaft zu setzen und rechtsextremistischem sowie menschenverachtendem Verhalten eine klare Absage zu erteilen. Das gilt auch und ganz besonders für Remscheid, das Heimat von Menschen aus fast 120 Nationen ist." So beginnt heute eine E-Mail der Stadt Remscheid, in der für den kommenden Montag zu einer Pressekonferenz eingeladen wird. Die Stadt Remscheid habe unter dem Titel „Remscheid tolerant“ ein Aktionsbündnis ins Leben gerufen, dem bis heute bereits rund 20 aktive Teilnehmer/innen des gesellschaftlichen Lebens in Remscheid und Einzelpersonen beigetreten seien. Darüber wolle Oberbürgermeisterin Wilding am Montag gemeinsam mit Martin Sternkopf, Zentraldienstleiter für Integration und Migration, und ihrem persönlichen Referenten Sven Wiertz informieren. Zitat aus der E-Mail: „In unserer Stadt gibt es eine lange Tradition des Zusammenlebens mit Menschen unterschiedlichster religiöser Vorstellungen. Diese Tradition gilt es zu bewahren - gerade in Zeiten wie diesen, in denen auswärtige Aktivisten Stimmung gegen Remscheider Bürgerinnen und Bürger machen.“ Für dieses Jahr seien bereits mehrere Maßnahmen und Aktionen geplant.
Hintergrund: Die extrem rechte Kleinpartei „Pro NRW“ möchte in Remscheid Fuß fassen und glaubt, im geplanten Bau einer Moschee an der Ecke Papenberger / Weststraße ein Thema gefunden zu haben, mit dem sie in der Bevölkerung Stimmung machen und Mitglieder gewinnen kann. Für die Ratssitzung im Februar haben die Fraktionen von SPD, FDP, Grünen und den Linken eine „Resolution gegen Neonazismus und Rechtsextremismus“ angekündigt.

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Waterbölles am : Remscheid zeigt Rechtsextremen die kalte Schulter

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Ein Klick auf das Foto, und Sie sehen es in voller Größe. Aktionsbündnis macht mobil gegen ‚auswärtige Aktivisten’“, titelte der Waterbölles am 31. Januar. Wenige Tage zuvor hatten im Rathaus Kommunalpolitiker, Vertreter der evangelischen und katholisc

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Lothar Kaiser am :

„Es ist an der Zeit, dass alle demokratischen Kräfte in Remscheid aus den Parteien, den Gewerkschaften, den Vereinen und Verbänden und allen Religionsgemeinschaften mobil machen gegen rechte Rattenfänger. (…) Angesichts von Rechtsterrorismus und dem Versuch neonazistischer und rassistischer Organisationen, in unserer Heimatstadt Fuß zu fassen, ist es der LINKEN wichtig, verstärkt und nachhaltig gegen alle Formen des Rassismus aktiv vorzugehen. (…) Allen, die für ein tolerantes, demokratisches, interkulturelles und solidarisches Remscheid eintreten, wünschen wir Erfolg, Gesundheit und Wohlergehen im neuen Jahr“, heißt es in der Einladung zum Neujahrsempfang der Remscheider Linken, der heute in der städtischen Galerie stattfand.

Joachim Merten am :

Fremdenfeindlichkeit und Extremismus sind geschichtlich schon immer die Grundlage für menschliche und volksgemeinschaftliche Tragödien gewesen. Vor allem in einer Zeit, in der die Weltengemeinschaft immer enger zusammenwächst und Wirtschaftsnöte die Bevölkerung bedrohen, kann nur Toleranz und Akzeptanz eine Entwicklungsgrundlage dieser Gesellschaft sein. Remscheid ist eine von vielen Städten in der BRD, die sich diesem Thema stellen muss, aber auch die Einwohner müssen Verantwortung übernehmen. Als Bürger dieser Stadt und Mitglied dieses Bündnisses würde ich mich freuen, wenn wir gemeinsam für "Remscheid-tolerant" stehen.

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