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Leverkusen will keine Raststätte - RS möchte sie behalten

Ortstermin der CDU mit Mitgliedern der Leverkusener Bürgerinitiative an der Raststätte Remscheid. Foto: Lothar KaiserCDU setzt sich für den Erhalt der Autobahn-Raststätte ein“, überschrieb der Waterbölles am 10. Januar eine Pressemitteilung der Remscheider CDU, in der diese ihr Unverständnis äußerte, dass der Landesbetrieb Straßen NRW in Leverkusen eine neue Raststätte plant und nach deren Fertigstellung die Raststätte Remscheid geschlossen werden soll. Die Raststätte Remscheid beiderseits der A1 und in attraktiver Nähe von Deutschlands erster Talsperre habe für Remscheid einen hohen Marketingwert, betonten gestern der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Siegfried und CDU-Ratsmitglied Thea Jüttner, als sie sich im BAB-Motel an der Remscheider Talsperre mit Wilfried Brück, Stefan Leven und Peter Westmeier von der Leverkusener Bürgerinitiative "LEV kontra Raststätte" trafen, die – wie die CDU – mit den Plänen des Landesbetriebs nicht einverstanden ist. Ein Treffen nach dem Motto „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“. Die Stadt Wermelskirchen, auf deren Gebiet die Raststätte liegt und der auch die dort anfallende Gewerbesteuer zufließt, war bei dem Treffen nicht vertreten.

Nach massiven Protesten der Burscheider Bürger und Politiker hatte Straßen NRW den zunächst favorisierten Standort Oberlandscheid/Geilenbach aufgegeben und sich für ein Feld- und Wiesengelände kurz vor dem Leverkusener Kreuz entschieden, das zu den Leverkusener Stadtteilen Lützenkirchen und Steinbüchel gehört. Nach Angaben der Bürgerinitiative, die sich daraufhin dort gebildet hat und der auch einige nicht verkaufsbereite Grundstücksbesitzer angehören, sollen beiderseits der Autobahn auf einer Fläche von jeweils 60.000 Quadratmetern bis frühestens 2018 je 60 Stellplätze für Lkw und 160 für Pkw sowie fünf bis zehn Bus- und Gespannplätze entstehen – nebst Tankstelle und Gaststätte.

Dass die Stadt Leverkusen, ohnehin mit Autobahnen reich „gesegnet“, den Bau der Raststättenanlage „kategorisch ablehnt“ (Zitat), hat sie am 10. Februar in einer 17-seitigen Stellungnahme ausführlich begründet.  Das ist Wasser auf die Mühlen der Remscheider CDU.  Die hält es – ebenso wie die Bürgerinitiative – für „gegenüber den Steuerzahlern nicht vertretbar“,  für einen Neubau einschließlich Infrastruktur (Lärmschutz, Stützwände etc.) rund 20 Millionen Euro auszugeben, wenn man das gleiche Ziel im Eschbachtal auch weitaus günstiger erreichen könnte. Fraktionsvorsitzender Jochen Siegfried: „Am 9. Februar hat der Haupt- und die Verwaltung auf unseren Antrag hin beauftragt zu prüfen, ob auf Remscheider Stadtgebiet weitere Lkw-Parkplätze geschaffen werden könnten. Vielleicht wäre die Stadt Wermelskirchen in diesem Zusammenhang ja auch – nach dem Beispiel des Freibades – zu einem weiteren Geländetausch bereit!“ Damit war der Parkplatz an der Mebusmühle gegenüber der Straßenmeisterei gemeint, wo bislang lediglich in verschiedenen Wohnwagen „reger Verkehr“ herrscht. Eventuell stehe sogar das Gelände der Straßenmeisterei zuminderst teilweise dis Disposition, so Siegfried weiter. Die nächste Schritte stellt sich der CDU-Fraktionsvorsitzende so vor: „Finden sich zusätzliche Parkplätze, muss darüber mit Wermelskirchen geredet werden. Und wenn sich dann die beiden Städte einig werden, ist das Gespräch mit dem Landesbetrieb Straßen NRW zu suchen!“

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Waterbölles am : Jürgen Hardt: Zukunft der Autobahnraststätten RS gesichert

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Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt Das Bundesverkehrsministerium hat gegenüber dem Bundes­tags­abgeordneten für Solingen, Remscheid, Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU), präzisiert, dass die Autobahnraststätten Remscheid Ost und We

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Fraktion der CDU am :

„Gemeinsam mit unserem Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt und unserem Landtagskandidaten und Parteivorsitzenden Jens Nettekoven kämpft die CDU-Fraktion für den Erhalt der Raststätte Remscheid. Es ist gut, dass wir für unsere Aktivitäten Rückenwind aus Berlin bekommen. Ich unterstütze Jürgen Hardts Aussage, dass der Erhalt unserer Raststätte selbst für den Fall gerechtfertigt ist, dass eine neue Raststätte an einem der Leverkusener Standorte gebaut würde. Mit einer möglichen Schließung ginge ein Werbe- und Imageverlust für unsere Stadt einher. Der Name der Raststätten trägt auch dazu bei, Remscheid überörtlich bekannt zu machen. Dafür setze ich mich mit Jürgen Hardt und Jens Nettekoven ein“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Jochen Siegfried. Die CDU-Fraktion steht auch weiter mit der Bürgerbewegung „Lev kontra Raststätte“ in Kontakt, mit der sie zuletzt Ende Februar zu einem gemeinsamen Pressetermin im Motel an der Raststätte geladen hatte. „Die Kollegen in Leverkusen haben mir in einem persönlichen Schreiben mitgeteilt, dass sie weiter am Ball bleiben. Sie sprechen aktiv Alternativen zum Bau einer Raststätte in Leverkusen und zur Schließung unserer Raststätte an. Dies deckt sich mit der Zielsetzung unseres Antrags an die Verwaltung in Remscheid, sie möge prüfen, ob zur Sicherung der Autobahnraststätten Remscheid Ost und Remscheid West an der Bundesautobahn A 1 weitere Flächen auf Remscheider Stadtgebiet zum Parken von Lastkraftwagen mit entsprechender Wendemöglichkeit gewonnen werden können’.“ (Antrag zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 09.02.2012)

Wilhelm Wunderlich am :

Chaos an der Raststätte Remscheid. Gewohntes Bild: Spätestens 18.30 Uhr sind alle Lkw-Stellplätze an der Raststätte Remscheid besetzt. Die, die keinen offiziellen Parkplatz mehr bekommen haben, parken aus lauter Not (Weiterfahrt strafbar, da sonst Lenkzeit überschritten) saugefährlich in den Zufahrtspuren, andere stellen ihr Gefährt irgendwie auf den Pkw-Plätzen am BAB-Motel ab. Am Montag wurde die bisherige Rekordmarke übertroffen: ein Bus und zehn Lastwagen mit Anhängern/Aufliegern blockierten Pkw-Stellplätze, einer den Zugang zum Rundwanderweg, zwei standen in der Kurve zum Pkw-Parkplatz (nicht in Fahrtrichtung), unzählige Pkw im absoluten Halteverbot, an der Bushaltestelle, in Grünstreifen oder sonstwo außerhalb der eingezeichneten Parkflächen. Für Übernachtungsgäste und rund 150 Teilnehmer an drei Treffen im BAB-Motel blieb oftmals nur noch das Parken an der Mebusmühle übrig. Im BAB die Frage: „Wem gehört das Fahrzeug mit dem Kennzeichen RS - ...., da ist gerade ein Lastwagen reingefahren!“ Mitten in diesem Chaos ein Polizeiwagen auf einem Frauenparkplatz, Gott sei dank nicht um Knöllchen zu verteilen, sondern um eine Pause einzulegen. Fazit: Chaos hoch drei! Frage: Wer fühlt sich in Remscheid zuständig, das seit langem bekannte, immer ausufernde Problem mal so richtig anzupacken?

Chronist am :

Zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 27. November hat die CDU-Fraktion auf die gefährliche Parksituation an der Raststätte Remscheid hingewiesen und die Verwaltung um eine Stellungnahme gebeten.

H. J. Schmied am :

Wäre nicht die "Blume"-abfahrt in Lennep ein prächtiger Platz zum Bau einer hochmodernen Rastanlage? Vor allem ohne einen Berg als Beschleunigungsspur u. deren damit entstehenden umweltlichen Belastungen. Gleichzeitig mit Park & Rail-Möglichkeit (Pendelbus) zum DOC. SO zumindest könnte man auch den Verkehr (bei evtl. übermäßiger Belastung der Zufahrtsstrasse am DOC) steuern. Unterstützt durch elekt. Infotafeln für die Anreisenden bei Überfüllung u. langer Parkplatzsuche.

Chronist am :

Die Parkprobleme der Lastwagenfahrer auf dem Parkplatz am BAB-Motel bestätigte gestern im Umweltausschuss Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann. Für die Fahrer ergebe sich die Alternative, entweder ein Knöllchen über 20 Euro zu riskieren oder - bei der Weiterfahrt trotz Überschreiten der erlaubten Fahrtzeit (45 Minuten bis zum nächsten Autobahnparkplatz in südlicher Richtung) - womöglich den Führerschein. Beckmann: „Derartige kritische Situationen gibt es auf allen Parkplätzen an deutschen Autobahnen!“ Durch die angrenzenden Städte und Gemeinden lasse sich das nicht lösen.

Chronist am :

Der CDU-Landtagsabgeordnete hat auf seinen Brief an den Landesbetrieb Straßen NRW Antwort bekommen. Darin wird ein Ortstermin vorgeschlagen, um die Parksituation an der Autobahnraststätte Remscheid gemeinsam mit dem Hotelpächter zu besprechen. Nettekoven: „Zu diesem Termin werde ich das Ordnungsamt sowie die Polizei einladen.“ In dem Brief des Landesbetriebe heißt es: „Auch wir stellen immer wieder fest, dass sich Lkw und Kleintransporter auf den oberhalb der Autobahn gelegenen Parkplätzen aufhalten und dort den Parkraum für Pkw blockieren. (...) Vor dem Hotel werden wir neben verkehrsregelnden Maßnahmen (Beschilderung) nicht viel verändern können. Über diese Zufahrt zum Hotel muss der gesamte Zuliefererverkehr abgewickelt werden. Gleichzeitig liegt in diesem Bereich auch die Haltestelle der Buslinie 673 zur Talsperre. (...) Die andere Parkplatzfläche ist von der Zugänglichkeit her sehr offen gestaltet. Sie kann von zwei Seiten angefahren werden, was es dem Lkw-Verkehr leicht macht, die Fläche zu erreichen und zu verlassen. Gleichzeitig ist die Fläche, was man unschwer an den großen Parkflächen erkennen kann, für Busse vorgesehen, die die Talsperre bzw. die Raststätte anfahren. Beide Flächen müssen von Fahrzeugen aller Art angefahren werden können. Dazu gehören im Übrigen auch die Fahrzeuge unseres Unterhaltungsdienstes, die beide Flächen im Winterdienst streuen und räumen müssen.“ Insofern hält die Behörde die von Nettekoven vorgeschlagene Höhenbegrenzung „nicht für umsetzbar“.

Chronist am :

Der Ortstermin hat inzwischen stattgefunden. Ergebnis: Der Landesbetrieb NRW sagte Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann zu, die Parkplätze auf dem oberen Parkplatz durch Poller für Lastwagen unbenutzbar zu machen, zuerst auf dem mittleren Parkstreifen. Jens Nettekoven (MdL CDU): „Die bisher teilweise äußerst kritische Parksituation soll sich nun schrittweise entspannen. Momentan kommt es besonders an den Wochenenden zu chaotischen Zuständen, ausgelöst durch Lkw-Fahrer, die auf den Parklätzen in der Nähe des BAB-Hotels parken, um ihre Ruhezeiten einzuhalten. Da es in diesem Bereich nicht genügend Parkraum für Lkw gibt, parken sie an Stellen, die dafür laut Beschilderung nicht vorgesehen sind, und blockieren so etliche Plätze für Pkw. Durch die neuen Poller im Pkw-Parkbereich wird ein Parken für Lkw unmöglich gemacht: In einem zweiten Schritt wird der etwas tiefer liegende Parkplatz so umgebaut, dass dort zusätzlich Parkplätze für Lkw entstehen. Durch diese Lösung wird es künftig mehr Parkraum sowohl für Lkw als auch für Pkw geben.“

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