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DOC: Detailplanung der Ausweichquartiere kann jetzt beginnen

Für die Ratssitzung am 4. Februar bereitet die Stadtverwaltung einen Grundsatzbeschluss vor, der viele Lenneper Vereine und Schulen betrifft, darunter die Sportvereine FC Remscheid, SG Hackenberg und VfL Lennep, den Lenneper Karnevelsverein, den Verkehrs- und Förderverein Lennep e. V. und die Schützen. Sie alle hängen derzeit auf die eine oder andere Weise vom alten Lenneper Stadion und den Schützenplatz ab. Beide Plätze werden – ebenso wie der Jahnplatz – nicht mehr für Sport und Veranstaltungen (Kirmes, Schützenfest, Oktoberfest, Osterfeuer) zur Verfügung stehen, wenn dort das Designer Outlet Center errichtet werden sollte. Das ist noch lange nicht in trockenen Tüchern. Aber von der Finanzaufsicht beim Regierungspräsidenten in Düsseldorf bekam Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein schon einmal die Genehmigung, den Erlös aus dem Verkauf des Stadiongeländen und der beiden Plätze, so es denn dazu kommt, für die notwendigen und von den Vereinen und Schulen geforderten Ersatzmaßnahmen verwenden zu dürfen. Und  nachdem am Donnerstag im Rathaus mit den Vereinsvertretern Übereinstimmung über die Ersatzstandorte und die Grundkonzepte erzielt werden konnte, können die Detailplanungen beginnen, sobald der Rat der Stadt in Februar den Auftrag dazu erteilt hat. Im Einzelnen ist folgendes geplant:

  • Das Sportzentrum Hackenberg wird ausgebaut. Aus dem bestehenden Aschenplatz soll ein Kunstrasenplatz werden mit einer Tribüne. Dabei geht die Stadt zunächst von Platz für einige hundert Zuschauer aus, wobei aber der sukzessive Ausbau auf 5.000 Plätze nicht ausgeschlossen sein soll.
  • Ein neuer Kunstrasenplatz von 90 mal 60 Metern soll den Beachvolleyballplatz ersetzen.
  • An das SGH-Vereinsheim soll sich eine 200 Meter lange Leichtathletikanlage anschließen.
  • Die Parkprobleme möchte die Stadt mit einer neuen, eingeschossigen Parkpalette in den Griff bekommen.
  • Auch Lärmschutzmaßnahmen sind geplant mit Rücksicht auf die Anwohner.
  • Für Kirmes-Veranstaltungen soll künftig die Wupperstraße gesperrt werden.
  • Die Sporthalle Hackenberg steht für das Oktoberfest des Verkehrs- und Fördervereins zur Verfügung,
  • Im Gewerbegebiet am Lenneper Bahnhof, sofern noch nicht bebaut, könnten Festzelte errichtet werden (Oktoberfest / Karneval).
  • Aus der geplanten neuen Turnhalle am Röntgen-Gymnasium könnte eine größere Mehrzweckhalle werden.
  • Platz für kleinere Veranstaltungen, etwa das Osterfeuer, werde es künftig auch im Bereich des DOC geben, so Hans Gerd Sonnenschein nach dem Gespräch mit den Vereinsvertretern. Mit diesen sollen die weiteren Planungen eng abgestimmt werden. (Waterbölles-Artikel vom 26. Januar, heute aktualisiert um die von der Verwaltung nachgereichte Planskizze)

Trackbacks

Waterbölles am : DOC in Lennep: Für viele Fragen ist es einfach noch zu früh

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Was Anwohner einer Straße auf die Palme bringt, muss im „Quartier“ noch lange kein großer Aufreger sein. Der „Skandal“ im „Quartier“ wird im gesamten Stadtteil vielleicht nur als „laues Lüftchen“ wahrgenommen. Und was die Bürger des Stadtteils für einen

Kommentare

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Klaus Kreutzer am :

Nach der 2. Maß Wies’n Bier kommt der Ginger Salto am Reck oder die Standwaage auf der Bodenmatte. Tolle Aussichten für ein Oktoberfest in einer Turnhalle. Auch ein Osterfeuer im Bereich des neuen DOC klingt „interessant“. Einen Tag später könnte dann im Bölles stehen: „Freiwillige Feuerwehr Lennep überzieht Disignerware mit einem Schaumteppich.“ Oder Calvin Klein mit leichten Brandflecken nochmals reduziert.

Gunther Brockmann am :

Hallo Klaus, du selber nimmst als Vorsitzender eines betroffenen Vereines nicht an dieser wichtigen Veranstaltung teil, schickst einen Verteter und haust jetzt so richtig einen raus. Hut ab! Das nenne ich eine konstruktive Mitarbeit bei der Bewältigung der anstehenden Probleme bzw. der Findung von Lösungen. Da kann ich nur sagen: "Für dich soll´s rote Rosen regnen!"

Klaus Kreutzer am :

Danke für die Blumen (Rosen). Ich werde auch in Zukunft den Vorsitzenden der Lenneper Karnevalsgesell nicht fragen, erstens ob und zweitens, wann ich in Urlaub fahren darf. Wenn er denn Oberbürgermeister dieser Stadt bei der letzten Kommunalwahl geworden wäre und er hätte dann die Gesprächsrunde geleitet, hätte ich mich sicherlich bei ihm entschuldigen lassen, damit er die Rosen anderweitig hätte verteilen können. So bleibt es bei der Kommentierung der Informationen, die ich aus den Medien in 4.000 Kilometer Entfernung habe. Helau und Alaaf und lutsch de Kamelle rund.

Udo Schmidt am :

Sehr geehrter Herr Kreutzer, Polemik ist auch aus 4.000 Kilometer Entfernung absolut nicht angebracht. Da hätte ich von einem Vereinsvorsitzenden doch schon etwas mehr erwartet.

Klaus Kreutzer am :

Sehr geehrter Herr Schmidt, konkret: was hätten Sie denn von dem Vorsitzenden des VFV erwartet? Etwa, dass er zu alledem "ja,toll" sagt? Leistungssport, Schulsport, Vereinssport, alle werden über Wochen "ausgesperrt", weil 2.000 Leute ein Oktoberfest feiern wollen. Vielleicht schaffen wir es gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Ich habe aber meine Zweifel, dass das eine Lösung sein könnte. Und zu dem Rest (Rosen) schweige ich mal lieber. Übrigens ich bin wieder in Lennep und noch immer gleicher Meinung.

Bernd Störmer am :

Mann oh Mann, dreht sich in Remschid eigentlich alles nur noch um Oktoberfest, Osterfeuer, Karneval Polemik und persönliche Angriffe ??? Oder spielen auch Arbeitsplätze und Investitionen eine Rolle, eigentlich sollte man davon ausgehen das auch der letzte Rest ber Beteiligten nun endlich einmal begreift, dass die Zeit gekommen ist, Verwaltung und HGS (Sonnenschein ) endlich zu unterstützen und sich nicht in solchen Lächerlichkeiten zu ergießen, nur um sich einmal im Jahr in Lederhose beim Fassanstich fotografieren zu lassen. Übrigens, all diese Veranstaltungen finden einmal jährlich statt, Arbeitsplätze und Investitionen sowie Belebung der ganzen Region finden an 365 Tagen statt, sofern nicht diesmal wieder von anderen Berufenen alles zerredet wird. Um zu feiern muss man übrigens erst mal Geld verdienen, vielleicht schafft Herr Kreutzer ja noch ein paar Arbeitsplätze in Lennep.... Man sollte aber bei der ganzen Diskussion bedenken, es gibt hier für eine breite Menge von Beteiligten perspektivisch eine Verbesserung der Ist-Situation, nach der man sich in anderen Städten schon mal die Finger lecken würde, denn welche Stadt ist denn momentan noch in der Lage, in diesem Bereich zu investieren? Das gesamte Projekt in dieser Form ist einfach genial in einen Guss gebracht (DOC - Sport- Kirmes - H2o - Altstadt etc.) Da kann man auch mal ein Lob aussprechen, aber auch das haben wir in Remscheid verlernt, schade eigentlich.

Udo Schmidt am :

Herr Kreutzer, aus "Rosenkriegen" halte ich mich generell raus. Erwartet hätte ich von einem Vereinsvorsitzenden: Ihren zweiten Kommentar an der Stelle des ersten. Ginger Salto und Calvin Kleins Brandflecken halte ich hier nicht für diskussionswuerdig, die mögliche "Aussperrung" von Sportlern schon. Nur, wieso Aussperrung über Wochen? Fanden die Oktoberfeste bisher nicht an einem einzigen Wochenende statt?

Hans Gerd Göbert am :

Hallo Bernd, ich stimme Dir unumwunden zu. Man könnte jeden Tag, und das geht nun bereits seit Wochen so (siehe Werbetafel, etc.), mehrere Gienger-Salti schlagen, wenn man sich dieses Spektakel der Lenneper Vereine untereinander betrachtet. Übrigens nur am Rande, der ehemalige Reckweltmeister Eberhard Gienger (CDU-Mitglied, schreibt sich immer noch mit ie). Bei diesem ganz großen Kino, was die Protagonisten in Lennep nun fast im Tageshythmus abziehen, und dieser unvorstellbaren, wahrscheinlich unheilbaren Zwietracht befürchte ich eines: Dass das an dieser Stelle hoch interessante DOC am Ende nach einem verunglückten doppelten Salto voll auf die Nase fällt. Wenn man keine Probleme hat, obwohl man deren bestimmt noch genau bis zur Umsetzung zu bewältigen hat, dann macht man sich eben welche.

Chronist am :

Spektakel? Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein sieht das völlig anders. Im Bauausschuss lobte er heute ebenso wie die Ausschussvorsitzende Jutta Velte, dass „in Lennep in puncto DOC alle Beteiligten zusammenhalten“. Sonnenschein meinte damit die beiden Arbeitskreise der „Brauchtumsvereine“ und der Sportvereine sowie den Arbeitskreis der Verwaltung, über denen eine aus den Fraktionsvorsitzenden gebildete „DOC-Lenkungsgruppe“ stehe. Ausführlich erläuterte der Stadtplaner im Bauausschuss die Pläne zum Ausbau der Sportanlage Hackenberg, sprach von einer Parkpalette für 60 bis 80 Fahrzeuge und davon, die Freiwillige Feuerwehr Lennep trotz des jüngsten Ausbaus vom Jahnplatz ins Gewerbegebiet hinter dem Bahnhof zu verlagern. Die Katholische Grundschule am Stadion, für die im DOC-Bereich dann ebenfalls kein Platz mehr wäre, könne die jetzige Pestalozzischule am Kreishaus beziehen. Am DOC selbst werde eine Fläche von 50 mal 50 oder 40 mal 60 Metern eingeplant für kleinere Veranstaltungen. Die Kosten der Verkehrszählungen an der Kreuzung Rader Straße und an der Trecknase, die inzischen stattgefunden hätten, würden vom DOC-Investor McArthurGlen übernommen. Velte sprach abschließend von einem positiven „Kaskadeneffekt“ des DOC.

Manfred Dörpfeld am :

Das DOC in Lennep ist wirklich zu begrüßen, wenn das gelingt, hat sich der Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein wirklich Mühe gegen und wird über Generationen in Erinnerung bleiben: ABER, Kirmes auf der Wupperstraße mit ernormen Aufwand für Umleitungen und Straßensperrung. Was sagt der Investor des DOC zu den erforderlichen Straßensperrungen? Es sind für Fahrgeschäfte Stellflächen in den Größen, ( Autoskooter ) 18 m x 36 m ( Musikexpress ) 18 m x 20 m, Breakdance 20 m x 20 m, Kettenflieger 20 m Durchmesser erforderlich, Laufzonen und Rettungswege sind da noch nicht einbezogen, das alles auf einer Straße?? Das Riesenrad mittlerer Größe hat eine Höhe von 32 m. Hinzu kommen mit Sicherheit die Beschwerden der Anwohner. Karneval kann man in einer Halle feiern, ein Oktoberfest gehört ins Zelt. Osterfeuer im Bereich des DOC : Osterfeuer stammen aus dem 16. Jahrhundert sind daher Brauchtumsveranstaltungen, unterliegen jedoch strengen Auflagen, z.B. Rauchbelästigung, Funkenflug und Mindestabstand zu Gebäuden, ob da die Ordnungsbehörden mitspielen? Für die Überganszeit wird das geplante Industriegelände am Bahnhof für Veranstaltungen ins Gespräch gebracht! Überganszeit ist keine Lösung: Lennep braucht einen geeigneten Veranstaltungsplatz: Jährlich zweimal Kirmes, Ausstellung von Historischen Fahrzeugen und Maschinen, Zirkus, Flohmarkt, Osterfeuer, Karnevalszelt, Oktoberfest, Handwerkermesse, Bergische Wirtschaftsmesse und einige mehr.

Michael Dickel am :

Braucht Lennep wirklich diesen Veranstaltungsplatz? Wir sind uns doch wohl einig, dass dieser die meiste Zeit leer steht. "Zur Not" ;-) gibt es ja noch den Schützenplatz in Remscheid. Also, wenn die Brauchtumsfeste wirklich ein Hindernis für eine solche Investition sein werden, dann muss man vielleicht an dieser Stelle auch mal sagen dürfen, dass Remscheid nicht zwei große Veranstaltungsplätze braucht. Zu Zeiten, wo man noch nicht so mobil war wie heute, war das vielleicht angebracht - aber heute fahren die Leute ohnehin eher zur KIrmes nach Düsseldorf. Und ohne viel Phantasie kann ich mir ein Oktoberfestzelt auch sehr gut in der Lenneper Altstadt vorstellen - dann fahren dort halt mal zwei Tage keine Autos. Verärgerte Anwohner werden wir immer und überall haben. Wichtig ist, dies sorgfältig abzuwägen und Lasten nicht einseitig zu verteilen.

Manfred Dörpfeld am :

Hallo Michael, ich habe den ersten Satz Deines Berichtes im Bezug auf den Veranstaltungsplatz als Frage verstanden. Hier kommt meine Antwort: “Ja Lennep braucht einen Veranstaltungsplatz“. Deine Vermutung, für ein Oktoberfest eine Straße für drei Tage zu sperren, diese Rechnung geht nicht auf, vier Tage Aufbau, drei Tage Veranstaltung und drei Tage Abbau. Möchten die Anlieger dieses in Kauf nehmen? Welche Straße in Lennep ist in der Lage, ein erforderliches Zelt in einer Größe von 1.200 qm aufzunehmen, kein Geschäftsmann möchte vor seiner Türe zehn Tage oder mehr eine Vollsperrung der Straße dulden. Ausweich Schützenplatz Remscheid trägt nicht zur Belebung der Region Lennep bei. Wie ich in meinem Bericht vom 30. Januar schrieb geht es nicht nur ums Oktoberfest.

Michael Dickel am :

Durch das DOC würde die Region Lennep sicherlich mehr aufgewertet, wie es durch jede Brauchtumsveranstaltung möglich wäre. Und wenn sich partout kein Platz in Lennep finden lässt, kann das doch kein KO-Kriterium für das DOC sein - Manni...

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