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Stadt ergänzt ihre Homepage um Hilfen für Flüchtlinge

Die Stadtverwaltung möge doch auf der Internetseite der Stadt Remscheid die Informationen über eine mögliche Hilfe der Bevölkerung für die Flüchtlinge verbessern, beantragte gestern im Haupt- und Finanzausschuss die CDU-Fraktion.  Schon auf der Startseite müsse ersichtlich sein, an welche Institutionen die Bürgerinnen und Bürger sich bei Sachspenden für die Flüchtlinge wenden können. Begründung: „‘Wer Heimat sucht, ist bei uns willkommen', mit diesem Satz hat der Lenneper Bezirksbürgermeister Markus Kötter auch die Haltung unserer Fraktion zur Flüchtlingsthematik umschrieben. Aus zahlreichen Gesprächen mit unseren Bürgern wissen wir, dass viele Remscheider zur solidarischen Hilfe bereit sind. Sie möchten gern Kleidung, Möbel und andere Dinge des täglichen Lebens spenden, wissen aber nicht, wen sie ansprechen sollen. Zurzeit kommen viele Flüchtlinge nach Remscheid. Viele Remscheider wollen durch solche Spenden ein Zeichen der Willkommenskultur setzen. Daher halten wir es für dringlich, dass sich die spendenwilligen Remscheider schnell und unkompliziert auf unserer städtischen Internetseite informieren können.“ Die Verwaltung möge daher prüfen, ob es kurzfristig möglich ist, die nötigen Kontaktadressen von denjenigen Institutionen zu veröffentlichen, die sich - wie z. B. die Caritas, die BAF oder die Arbeit Remscheid - im Rahmen der Flüchtlingsarbeit engagieren. Die Stadt möge außerdem prüfen, ob beispielsweise eine Verlinkung zu diesen Institutionen möglich und gewünscht ist. Damit rannte die CDU im Rathaus buchstäblich offene Türen ein, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Der Antrag ist so sinnvoll, dass wir uns erlaubt haben, die Ergänzungen der Internetseite schon vor der Sitzung vorzubereiten!“ Klar, dass der Antrag mit nur einer Gegenstimme angenommen wurde.

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Kommentare

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Christel vom Hoff am :

Ja, doch ist es so, dass BAF mit der Arbeit total überfordert ist und seit mehr als Wochen keine Möglichkeit (Zeit) sieht, Spenden abzuholen. Für diesen Dienst müßten sich evtl. Spediteure zur Verfügung stellen.

Lothar Kaiser am :

Beim Waterbölles ging gestern das Schreiben einer Leverkusener Anwaltskanzlei ein, die das Remscheider Ratsmitglied Andre Hüsgen von ProNRW vertritt. Durch eine falsche Tatsachenbehauptung im Waterbölles sei Hüsgen in seinen Rechten verletzt worden. Er habe in der Hauptausschusssitzung entgegen der Darstellung im Waterbölles dem Antrag der CDU nicht (!) zugestimmt. Auf Anfrage per E-Mail teilte die Stadtverwaltung heute mit: „Das Abstimmungsergebnis lautete 21 : 1 : 0.“ Folglich muss tatsächlich ein Ausschussmitglied gegen den Antrag gestimmt haben. Ich bitte das Versehen zu entschuldigen. Dem Schreiben der Anwälte lag übrigens eine Kostennote über 421,37 Euro bei.

Ralf Krüger am :

Das ist ein mieser Versuch, den Waterboelles für seine Berichterstattung einzuschüchtern und mutet geradezu lächerlich an. Es ist jedem klar, dass es dabei nicht um einen "Zitierfehler" geht, sondern gegen das freiheitliche, demokratische und tolerante Konzept des Waterbölles und seines Herausgebers. Sollte die Kostennote durch irgend ein Gericht als berechtigt angesehen werden, bin ich mir sicher, dass die Leser dieses Blogs sich solidarisch zeigen werden und entsprechend spenden werden. Ich bin auf jeden Fall dabei.

Stefan Grote am :

Sehr geehrter Herr Kaiser, seit langer Zeit beobachte und lese ich Ihre Internetseite, und habe Sie immer als objektiven und ehrlichen Schreiber empfunden. Die Reaktion des Ratmitgliedes von ProNRW auf Ihre Berichterstattung hat mich erschüttert. Eine einfache Meldung bei Ihnen mit Hinweis auf Korrektur hätte auch gereicht. Ab was da gemacht worden ist , ist für mich absolut unterste Schublade und zeigt mir mal wieder das Bild von ProNRW. Ich hoffe nur, das alle Leser dies auch so wahrnehmen und die Wähler dieser Partei bei der nächsten Wahl wissen was zu tun ist.

Beatrice Schlieper am :

Hallo Herr Krüger, ich bin auch dabei!

Frédéric Ranft am :

Ich schließe mich an.

Hans Gerd Göbert am :

Als Satiriker kann ich dazu nur im Kunjunktiv fragen:"Könnte es vielleicht sein, dass der Herr bisweilen zu heiß badet?" Sich damit nahtlos in die Gruppe derer einreiht, die er doch innig liebt, von denen manche leider bereits beleidigt zur Welt kommen und das Lächeln an der Garderobe abgeben? In diesem Sinne: "Je suis Waterbölles."

Ralf Krüger am :

Facebook-Gruppe Solidarität Lothar Kaiser ist unter https://www.facebook.com/groups/731712240269972/ erreichbar. Hier kann man durch den Beitritt zum EInen seine Solidarität dokumentieren und aktuelle Informationen und ggf. auch über Aktionen erhalten.

Volker Leitzbach am :

Auch ich würde einen finanziellen Beitrag leisten, doch bin ich auch des Schweigens und Ignorierens einiger Deppen satt!

reimund jäckel am :

Ich bin auch dabei.

Lothar Kaiser am :

Danke an alle Freunde des Waterbölles, die ihre Solidarität bekundet haben. Dank gilt auch der neuen Gruppe in Facebook. Ich habe mir heute Mittag mal die Liste ihrer Mitglieder angesehen - und war beeindruckt. Einige dieser Mitglieder habe ich heute Abend nicht mehr wiedergefunden - dafür andere, neue. So schnell ist inzwischen die "Halbwertzeit" in dieser medialen Welt.

gerda spaan am :

Grippebedingt lese ich erst heute, was da ProNRW versucht anzuzetteln. Ich bin ebenfalls gern dabei, den Waterbölles zu unterstützen.

Klaus R. Schmidt am :

Das hat uns in Remscheid gerade noch gefehlt. Hoffentlich merken unsere lieben Mitbürger inzwischen, welch ewig Gestrige sie da in den Stadtrat gewählt haben. Herr Kaiser, ich bekunde natürlich auch meine Solidarität und bin dabei. Welcher Anwalt gibt sich denn für so einen Schwachsinn her?

Martin Sternkopf am :

Ich bin auch dabei.

Oliver Witte am :

Lieber Herr Kaiser, auch ich möchte Ihnen gerne meine Solidarität bekunden und werde mich gerne auch finanziell an der Begleichung der Kostennote beteiligen.

Hans Gerd Göbert am :

Ich finde es sehr schön, dass sich viele Leser mit Herrn Kaiser soli- darisch erklären und (wenn ich das richtig verstanden habe?) Spenden für die Begleichung der Rechtsanwaltsrechnung sammeln möchten. Dabei bitte ich jedoch zu beachten, dass die Kostennote strittig is., Ich gehe davon aus, dass der Waterbölles auch über Anwälte verfügt und in einer Rechtsschutzversicherung ist. Insofern freut er sich bestimt über die Solidarität. Ob ihm das aber recht ist, wenn für ihn als "Lothar und Ulrike- Kaiser- Stiftung" jemand sammelt, kann er nur selbst beantworten.

Lothar Kaiser am :

Ich glaube, jetzt ist mal ein klärendes Wort fällig. Vor allem aber ein herzliches Dankeschön für die weiteren Solidaritätsbekundungen. Die von den Anwälten eingeforderte Summe – dazu gibt es demnächst auch einen Brief meines Rechtsanwalts (als DJV-Mitglied bin ich bei meiner journalistischen Tätigkeit rechtschutzversichert) – werde ich entweder nicht zahlen, teilweise zahlen oder in voller Höhe zahlen. Das wird man sehen. Eine Sammelaktion via Internet starte ich deshalb aber nicht. Da muss ich jetzt durch. Etwas anderes sind Spenden an unsere Stiftung. Die hat 30.000 Euro zugesagt für die Parkour-Anlage am Hauptbahnhof – mit einer Option über weitere 10.000 Euro, „wenn alle Stricke reißen“. Danach sieht es leider gegenwärtig aus. Die Finanzierungslücke liegt gegenwärtig noch bei 23.000 bzw. (siehe oben) bei 13.000 Euro. Dankbar wäre ich daher für Spenden an unsere Stiftung. Die Kontodaten: Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung, Volksbank Remscheid, IBAN: DE77340600940006028443. Spendenquittung auf Anforderung. Es wäre doch wirklich schon, wenn wir diese Sportanlage gemeinsam realisieren könnten.

Ralf Krüger am :

Recht so. So kenne und schätze ich Sie. Mir ging es um ein Zeichen und eine Botschaft. Durch Solidarität sollen die Rechten wissen, dass Sie keinen Demokraten und Journalisten unter Druck setzen können und dass all ihre verdeckten Drohungen auch mit der wirtschaftlichen Kraft der Solidarität ins Leere laufen. Ich bin es unendlich leid, dass manche meinen, unsere Freiheit und Demokratie ad absurdum führen zu können.

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