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Denkerschmette: Programm für März abgesagt

Hallo Ihr Lieben, ich hoffe es geht Euch gut. – Wie oft habe ich mit diesen Worten eine Mail an Euch angefangen, um einen Dienstplan zu füllen, Kuchen anzufragen, Euch zu einer Veranstaltung einzuladen, Euch Informationen zukommen zu lassen. In diesen Tagen und Wochen bekommen diese Worte eine andere Bedeutung.

Das öffentliche Leben steht still. Erzwungene Entschleunigung. Auch wir haben erlebt, wie ein volles Programm, über einen Zeitraum von mehreren Wochen, innerhalb von 48 Stunden zu einem leeren Blatt Papier wurde. Unser Vereinsleben steht still. Wir sehen uns nicht mehr, arbeiten, lachen, feiern und streiten nicht mehr zusammen. Gerade für Christa und mich ein ungewohntes Leben.

Aber wir leben auch in einer Zeit des Social Media, wir halten Kontakt, guten Kontakt, über Facebook, WhatsApp und E-Mails. Es wurde vermutlich niemals so viel telefoniert wie im Moment. Man spricht sich Mut zu, startet Hilfsaktionen, versucht den Humor nicht zu verlieren, bis es wieder weiter geht.

Man rückt mehr als nur ein kleines Stück zusammen. Zeigt Solidarität, ein leider, in seiner Bedeutung, etwas aus der Mode gekommener Begriff…

„TwoDons“, die Band, die Samstag bei uns aufgetreten wäre, schickte mir einen kleinen Videomitschnitt per WhatsApp, und machte klar, dass der Auftritt nur verschoben ist. Wer mit mir in WhatsApp ist, hat ihn bekommen.

Teilnehmer des Kunsthandwerkermarktes schickten Fotos vom letzten Markt bei uns, und machten deutlich, wie traurig sie sind, diesen Sonntag nicht bei uns sein zu können. Ich könnte Euch hier noch mehr Beispiele bringen, wie sehr der eine an den anderen denkt. Lasst uns zusammenrücken, helfen, Solidarität zeigen. Wir werden gestärkt und besser aus dieser Situation hervor gehen.

Auch wenn es Momente gibt, wo man darüber nachdenkt, ob wir das als Verein überleben.

Ich hoffe, es geht Euch gut.

Sabine Marquardt

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Sabine Marquard am :

Hallo Ihr Lieben, Woche 5 der Kontaktsperre neigt sich dem Ende. Corona kreuzt gerade jetzt vor Ostern viele Pläne, Familienfeiern, Treffen mit Freunden, ein Kurztrip irgendwohin. Kleine Auszeiten im täglichen Einerlei. Uns wird klar, wie sehr man es gewohnt ist, sein Leben selbst zu gestalten. Mit Terminen, festen Verabredungen, Alltag eben. Wie sehr man es gewohnt ist, sein Leben selbst zu gestalten, gewohnt ist, dass diese Pläne funktionieren und dass man das eigene Leben im Griff hat. Aber plötzlich kommt so ein Virus, bringt manche an den finanziellen Ruin, macht Angst um die eigene Gesundheit und die der Familie und Freunden. Bringt das öffentliche Leben und damit das eigene durcheinander. Corona zeigt uns, wie störungsanfällig die eigene Planung, das eigene Leben ist. Vieles haben wir auf einmal nicht mehr in der eigenen Hand. Aber man merkt plötzlich auch, wie festgefahren man war. Stellt fest, dass man Pläne ändern kann, neue Ideen und Gedanken hat, vieles vereinfachen kann. Macht sich Gedanken, was ist wichtig, was nicht. Keiner weiß, wann es „normal“ weitergeht, und wie es dann weitergeht. Aber kommen wird es, das Weitergehen. Dann sieht man sich wieder, nimmt den Menschen gegenüber in den Arm, arbeitet, feiert, lacht zusammen. Auch in der Denkerschmette. Ich wünsche Euch ein anderes, aber nichtdestotrotz, ein schönes Osterfest. Mit Abstand und Augenmaß😊 Ganz liebe Grüße und bis bald

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