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Eröffnung am 1. August ist mit Wette verbunden

Neue Kita an der Fritz-Ruhrmann-Straße“, titelte der Waterbölles am 20. Januar 2018 und verwies darauf, dass von den damals in Remscheid insgesamt mehr als 700 fehlenden Plätzen der Kindertagesbetreuung in Kitas 91 auf den Stadtbezirk Lüttringhausen entfallen. Und dass dieser Bedarf im Wesentlichen von der viergruppigen Kindertagesstätte gedeckt werde, die die Volksbank im Bergischen Land eG von Architekt Andreas Bona an der Fritz-Ruhrmann-Straße plane, in Nähe der Kita „Klauser Delle“. Zwei Millionen Euro investiert die Volksbank im Bergischen Land in den Bau.

Kita-Kinder sangen zum Richtfest das Lied von den fleißigen Handwerkern

Zum Richtfest konnten der Volksbank-Vorstand Andreas Otto und Lutz Uwe Magney gestern, knapp fünf Monate nach dem Spatenstich, Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, den Voba-Aufsichtsratsvorsitzenden Thomas Schäfer, Sozialdezernent Thomas Neuhaus, den Technischen Beigeordneten Peter Heinze, den städtischen Kita-Entwickler Werner Grimm, Caritas-Vorstand Sandra Engelberg, Ratsmitglieder und zahlreiche Handwerker begrüßen. Eröffnet werden soll die neue Kita spätestens am 1. August. Da laufe eine Wette zwischen ihnen, bekannten der Oberbürgermeister und Architekt Bona...

Die Volksbank hatte das Grundstück Fritz-Ruhrmann-Straße 1 (Nebenstraße der Klauser Delle) von der Stadt Remscheid gekauft mit der Verpflichtung, dort eine Kindertagesstätte zu bauen. Die Volksbank hat sich bereit erklärt, die Patenschaft für die Kita zu übernehmen. Diese wird auf zwei Etagen Platz für vier Gruppen mit insgesamt bis zu 80 Kindern bieten. In allen Gruppen ist U3-Betreuung vorgesehen. Der Neubau hat eine Gesamtfläche von 750 Quadratmetern; Alle Räume sind barrierefrei zu nutzen. Das Außengelände von mehr 1000 Quadratmetern ist hübsch gelegen, angrenzend an ein kleines Wäldchen.

Die neue Kita soll den Namen „Sterntaler" bekommen. Träger ist der Verein „Initiative Jugendhilfe", der eng mit dem Caritasverband Remscheid verbunden ist. Der Verein betreibt bereits zwei Kitas in Remscheid – am Montanusweg in Lennep sowie in unmittelbarer Nachbarschaft der neuen Kita an der Klauser Delle. Die beiden benachbarten Einrichtungen sollen eng zusammenarbeiten. Der Verein Initiative Jugendhilfe e.V. hat den Voba-Neubau für zunächst 20 Jahre gemietet. Ina Wagner, die Vorsitzende des Vereins: „Finanziell ist es eine Herausforderung!“ Diesbezüglich dankte sie für den Rat, den die Stadtverwaltung dem Verein gegeben habe.

Für die Volksbank im Bergischen Land ist dieser Kita-Nachbau bereits der dritte (nach der Kita am Holscheidsberg in Remscheid und der neben dem Galilieum an der Ohligser Hansastraße in Solingen). „Aber lieber in heimische Kindertagesstätten investieren als in polnische oder tschechische Gasversorger“, sagte Andreas Otto. Das Richtfest für eine neue Kita gehöre zu dem liebsten Terminen des Vorstands. Lutz Uwe Magney stimmte zu: „Das Geld, das wir im Bergischen verdient haben, investieren wir hier sehr gerne!“

Den Richtspruch sprach nach einem kleinen Ständchen der Kita-Kinder („Wer will fleißige Handwerker sehen?!“) Zimmerermeister und Polier Dietmar Braun. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz zeigte sich froh über das Richtfest und verwies auf steigende Geburtenzahlen, die noch weitere Kita-Neubauten erforderlich machten. „Die Versorgungslücke wird jetzt wieder etwas kleiner!“ Sein „Glück auf“ galt auch den Handwerkern. Ihnen wünschte er mit Blick auf das Eröffnungsdatum 1. August, dass „die Arbeit wo weitergeht!“

Derweil wird im Rathaus schon an weiteren Kita-Projekten gearbeitet. Für das 1. Halbjahr 2020 sind Kitas an der Arturstraße (110 Plätze), Sedanstraße (80), in Hackenberg (80), an der Oststraße (90) und am Engelsberg/Honsberg (75) in der Planung. Für 2021 stand eine Kita auf dem ehemaligen Frantzen-Gelände an der Freiheitstraße auf dem Plan, am Stadtpark und am Tannenhof (je 80 Plätze). Und an der Burger Straße sei die frühere Mannesmann-Villa für eine Kindertagesstätte für 100 Jungen und Mädchen vorgesehen, heißt es.

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Kommentare

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Chronist am :

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 10. April hat Rolf Haumann von den Grünen den geplanten Neubau einer Kindertagesstätte am Hackenberg mit größeren Straßenbaumaßnahmen in Verbindung gebracht. Die Kita "Hackenberg II" soll im 1. Halbjahr 2020 in Betrieb geht. Haumann: „Parallel ist geplant, dass über den Bereich Hackenberg die Umleitung aus Richtung Radevormwald für den Ausbau der Kreuzung Ring-Rader Straße erfolgen soll (über die Alte Rader Straße an Durchsholz vorbei und anschließend über die Hackenberger Straße). Diese Baumaßnahme soll im Sommer 2019 beginnen und ist für 18 Monate geplant. Es ist davon auszugehen, dass die Belastung für die Anwohnerinnen und Anwohner durch eine doppelte Baumaßnahme sehr hoch sein wird. Seine Frage an die Verwaltung: Wie sind die beiden Maßnahmen, der KiTa-Neubau „Hackenberg II“ und die Umleitung aus Richtung Radevormwald für den Ausbau der Kreuzung Ring-Rader Straße, aufeinander abgestimmt?

Chronist am :

Dass sei alles koordinierbar, hat TBR-Chef Michael Zirngiebl versichert. „Wir werden uns da nicht groß ins Gehege kommen!“

Lothar Kaiser am :

Die Kita „Sterntaler" ist seit dem 1. September in Betrieb, teilte die Verwaltung jetzt zur Sitzunfg des Jugendhilfeausschusses am 18. September mit. Das Landesjugendamt habe zuvor die Betriebserlaubnis erteilt.

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