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Remscheid ist Schlusslicht im ADFC-Test

Pressemitteilung der Grünen

Zum Ergebnis des ADFC-Fahrradklima-Tests 2018 erklärt Beatrice Schlieper, Fraktionssprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN: „Auch im Jahr 2018 hat die Stadt Remscheid beim ADFC-Fahrradklima-Test katastrophal abgeschnitten. In der Ortsgrößenklasse 100.000 bis 200.000 Einwohner belegt Remscheid mit einer Gesamtbewertung von 4,7 bundesweit den letzten Platz. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren hat sich die Situation für die Remscheider Radfahrerinnen und Radfahrer noch weiter verschlechtert. Ein schwarzer Tag für den Radverkehr in unserer Stadt und die Folge einer jahrelang verfehlten Verkehrspolitik. Die Testergebnisse zeigen, dass insbesondere bei der Erreichbarkeit der Innenstadt, der Öffnung von Einbahnstraßen und der Verbreitung des Radverkehrs noch Nachholbedarf besteht. Wir werden uns auch in Zukunft dafür einsetzen, dies zu ändern. Die Verbesserung des Radverkehres ist eine der wichtigen Zukunftsvisionen meiner Fraktion.“

„Das ist das Resultat unserer Radverkehrs-Anträge, die in den vergangenen Jahren von einer breiten Ratsmehrheit abgelehnt oder zu Tode geprüft wurden. Dass die Ergebnisse des städtischen Radverkehrskonzeptes in Bälde vorliegen, kommt zum richtigen Zeitpunkt. Wir werden die Vorschläge der Gutachter im Detail bewerten und uns für die zügige Umsetzung des Konzeptes einsetzen. Wir werden nicht nachlassen für mehr und besseren Radverkehr in unserer Stadt zu kämpfen“, ergänzt Bürgermeister David Schichel, stellvertretender Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN.

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Kommentare

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Gerd Rothbrust am :

Mit den Radwegen ist es wie mit dem Insektensterben: Remscheider Politiker (wieder die Grünen) erfinden nicht existierende Probleme: Usw. hatten wir hier schon…! Ich sehe höchst selten einen Radfahrer in Remscheid. Und wenn, sind es immer die SELBEN – es gibt keine Radfahrerzunahme in Remscheid. Zudem habe ich noch nie einen Radfahrer die Eberhardstraße, Am Holscheidsberg, die Alleestraße ab Schüttendelle, die Gewerbeschulstaße, etc. etc. hochfahren sehen! "Der Remscheider“ fährt in Remscheid nicht mit dem Rad! Somit haben die Remscheider Bürger ihren Willen eindeutig formuliert: KEIN Radverkehr in Remscheid! Bleibt die Frage: Warum interessiert DAS die Remscheider Politiker nicht?

Peter Maar am :

Sehr geehrter Herr Rothbrust, haben Sie schon einmal etwas von leistungsfähigen Elektrorädern gehört? Ich (76 Jahre) besitze ein solches und komme damit mühelos die steile Klausener Straße hinauf. Wenn in Remscheid relativ wenige Radfahrer zu sehen sind, dann liegt es daran, dass es für Radfahrer, dank fehlender Radwege, vielfach lebensgefährlich ist, sich im Straßenraum zu bewegen. Und was nützt den Radfahreren die Verlängerung der Balkantrasse vom Lenneper Bahnhof bis zu Blume, wenn sie sich anschließend auf dem Weg nach Lüttringhausen, ohne Radweg, in das Verkehrschaos an der Autobahnanschlussstelle begeben müssen.

David Schichel am :

Herr Rothbrust, Ihre Kenntnis der Wünsche, Vorlieben und Gewohnheiten der Remnscheiderinnen und Remscheider ist mindestens so verblüffend, wie Ihr Wissen um die Insekten in unserer Stadt. Allerdings geht die Studie auf eine Befragung eben dieser Remscheiderinnen und Remscheider zurück, und diese geben an, dass sie eine brauchbare Infrastruktur für den Radverkehr vermissen. Könnte es also vielleicht sein, dass Herr Maar recht hat und Sie so wenige Radfahrer*innen sehen, weil diese Infrastruktur einfach nicht vorhanden ist? Ich sage ja.

Heinz Wäscher am :

Gibt es eigentlich am bzw. im Remscheider Rathaus einen Fahrradständer oder eine anderweitige Möglichkeit, einspurige Fahrzeuge wettergeschützt abstellen und ggf. elektrisch aufladen zu können?

Gerd Rothbrust am :

Sehr geehrter Herr Maar, ich besitze auch ein Rad, allerdings kein elektrisches (wäre mir zu einfach…). Mein Rad nutze ich allerdings nur zum Spazierenfahren. Wie oft lassen Sie das Auto stehen und nutzen das Rad für Alltagsfahrten: Zum Einkaufen, für Besuche, etc.? Bestimmt haben viele Remscheider ein Rad. Aber es wird, wie bei mir, zum Vergnügen auf das Auto gepackt, in ebene Gegenden gefahren und dort geht es mit em Rad. Auf die Idee mit dem Rad, z.B. von Westhausen oder Hasten, ins Alleecenter zum einkaufen zu fahren, ist für 99,9% der Remscheider unvorstellbar! Das hat nichts mit fehlenden Radwegen zu tun!

Michael Heimlich am :

Zitat: "Ein schwarzer Tag für den Radverkehr in unserer Stadt und die Folge einer jahrelang verfehlten Verkehrspolitik". Die Verkehrssituation für Radfahrer wird sich durch das DOC und die dadurch bedingten zusätzlichen Pkw-Verkehrsströme wohl nicht gerade verbessern! Und dabei haben ja die Grünen auch kräftig bei besagten "Verfehlungen" bzw. Pro-DOC Ratsbeschlüssen mitgemischt! Dieses Klagen wirkt deshalb auf mich wie ein Hall aus einer Parallelwelt!

Gerd Rothbrust am :

Nun, Herr Schichel, zwischen dem, was Menschen in Umfragen angeben, und dem, was sie in der Realität praktizieren, liegen in der Regel Welten. Ich sage somit: Nein!

Gerd Rothbrust am :

Um mein Votum zu stützen ein Nachtrag: Im Jahr 2014 gab es 3098 Grünen-Wähler in Remscheid. Wo sind denn diese Grünen-Radfahrer? 3098 Radfahrer in Remscheid, die jeden Tag mit dem Rad unterwegs sind, wären gut sichtbar…?

Peter Lange am :

In Anbetracht dessen, dass nur 78 Remscheider an der Umfrage teilgenommen haben, sollte man das Ergebnis des Rankings nicht überschätzen. Ich selbst bin seit über 30 Jahren überwiegend mit dem Fahrrad in Remscheid unterwegs, allein schon durch die Balkantrasse und die Trasse des Werkzeugs haben sich in den letzten Jahren die Bedingungen für Radfahrer gebessert. Die Bewertung der Erreichbarkeit des Stadtzentrums mit 4,8 im Ranking kann ich beispielsweise nicht nachvollziehen, vielleicht wurden hier die topographischen Bedingungen mit bewertet, rein verkehrstechnisch ist das vermutlich nicht problematischer als in anderen Städten dieser Größe. Bei dem von der Stadt ausgerichteten Fahrrad-Workshop im März letzten Jahres wurde das hohe Verkehrsaufkommen als wesentlicher Kritikpunkt angesprochen, hierdurch sahen viele der Teilnehmer ihre Sicherheit beim Radfahren gefährdet, manch einer gab sogar an, deshalb ganz auf's Radfahren zu verzichten. Meiner Ansicht nach würde sich eben dieser Verkehr durch ein in Lennep angesiedeltes DOC so deutlich vermehren, dass in den heute für Radfahrer eher unproblematischen Stadtteilen Lennep und Lüttringhausen das Radfahren ungleich unangenehmer und gefährlicher und somit unattraktiver würde. Wer die Bedingungen für Radfahrer in Remscheid glaubhaft verbessern möchte und das Radfahren in Remscheid wirklich populärer machen möchte, der kommt an diesem Zielkonflikt nicht vorbei.

Bernhard Dehler am :

Der letzte Platz im Ranking wurde durch die Meldung (RGA vom 24.04.19) eines tragischen Radfahrerunfalls auf der Lenneper Str. leider bestätigt. Aufgerichtete Poller auf Radwegen sind bereits eine latente Unfallgefahr. Wenn aber wie dort ein Poller in Fahrtrichtung umgelegt werden kann und so liegen bleibt, war ein Unfall nur eine Frage der Zeit. In den letzten zwei Wochen habe ich genau diese Stelle mehrfach als Radfahrer passiert und habe mich jedesmal gewundert, dass der Poller immer noch nicht wieder aufgerichtet war. Da stellt sich die Frage, wer ist berechtigt, diese und ähnlich angeordnete Poller VERANTWORTLICH niederzulegen UND wieder aufzurichten. Wenn es bereits auf einem Vorzeigeabschnitt des Remscheider Radwege“netzes“ zu einem solchen Unfall kommt, kann das Ergebnis der nicht repräsentative Umfrage des ADFC nicht völlig daneben liegen.

David Schichel am :

Dieser Nachtrag zeigt die Unterkomplexität Ihrer Argumentation in beeindruckender Weise.

Gerd Rothbrust am :

Interessant Herr Schichel, was ist „nicht umfassend genug“ an meinen Aussagen? Meine Aussagen basieren auf: 40 Jahren persönlichem Erleben in Remscheid; meinem Zweifel an Umfragen und der Erkenntnis, dass von 3098 GRÜNEN keiner auf den Remscheids Straßen zu sehen ist. Ihre Argumentationskette gründet sich auf eine Umfrage bei der, von ca. 110.000 Remscheidern, 78 Remscheider (= 0,00071%) teilgenommen haben. Meine Aussagen mögen nicht allumfassend begründet sein, allerdings: Wie umfassend sind Ihre Aussagen begründet?

Bettina Stamm am :

Viel unproblematischer als mit dem Rad von A nach B zu kommen wäre es natürlich, wenn man die Radwege nutzen könnte, die bereits vor einiger Zeit vom Rat beschlossen wurden; wie z.B. im Juni 2016 die Fortsetzung des Radweges von Lennep nach Lüttringhausen. Allerdings ist bis dato nichts passiert. Weiter wurde im Herbst 2017 ein Radewegekonzept beauftragt, für Herbst 2018 angekündigt und auf April 2019 verschoben. In der Zwischenzeit wurden etliche Straßen bereits aus- und umgebaut, allerdings ohne einen Meter Radweg oder Schutzstreifen. An mangelnder Vorausschau oder Geld kann es nicht liegen, denn an anderer Stelle reicht allein der Glaube an das DOC. Sei es um für viel Geld eine Lärmschutzwand und eine Zufahrt zu einem imaginären Parkhaus zu errichten, oder ein Stück Umgehungsstraße kurzzeitig auf den Kirmesplatz zu pflastern. Und trotz aller Beschlüsse und Bekenntnisse zum Mobilitätskonzept und div. Klimaschutzprojekte, gibt es offenbar keine Planungen, Radwege oder das Radwegekonzept in die weiteren und zukünftigen Ausbauplanungen von Straßen und Kreuzungen zu integrieren. Aber auch hier wird sich durch mantraartiges Wiederholen von Lippenbekenntnissen der grundsätzliche Zielkonflikt nicht in Luft auflösen, und den Verantwortlichen immer wieder vor die Füße fallen.

Timm Herbst am :

Mit Ihrem Kommentar ist es wie mit Leugnern eines menschengemachten Klimawandels: existierende Probleme werden einfach ignorant und/oder inkompetent abgestritten. Dass Sie höchst selten Radfahrer in Remscheid sehen ist nicht nur ihre zutiefst subjektive Wahrnehmung, sondern insbesondere als "Beleg" ihrer kruden These eines angebl. "nicht existierenden Problems" ungeeignet: Dass wenige Radfahrer womöglich FOLGE des real existierenden Problems sein könnten, scheint außerhalb ihres Denkhorizontes zu liegen. Obendrein begehen sie den Kardinalfehler, aus dem IST ein SOLL zu machen. Wenige Radfahrer als RESULTAT der miesen Radsituation? Aus dieser Folge der Macht des Faktischen einen angeblich "eindeutigen Willen" versuchen zu pseudoableiten, ist unseriös, unredlich und unlogisch. Dass es keinen Bedarf gibt, können sie doch bestenfalls substanzlos mutmaßen. Ich bin selber Radfahrer - auch in Remscheid. Und ich freue mir über jeden Radweg. Von denen es leider zu wenige gibt.

Timm Herbst am :

In jedem Fall widerlegt das Ergebnis der Umfrage Ihre substanzlose Behauptung "Somit haben die Remscheider Bürger ihren Willen eindeutig formuliert" [gegen Radweg], die Sie sich offensichtlich aus den Fingern gesogen haben. Die Ihnen gestellte Frage "dass Sie so wenige Radfahrer*innen sehen, weil diese Infrastruktur einfach nicht vorhanden ist?" drängt sich logisch geradezu auf. Nichts desto trotz steht es Ihnen frei, kruder Unlogik zu frönen und alles zu leugnen, was Ihnen persönlich nicht in den Kram passt. Aber bitte erwarten Sie dann nicht, ernst genommen zu werden.

Gerd Rothbrust am :

Ich sehe in der Tatsache, dass über 99% der Remscheider, in Remscheid, nicht mit dem Rad fahren nichts unverdauliches (krudes): Es ist schlicht die Realität! UND diese Realität gründet auf ein "real existierendes Problem": Topologie! Diese Topologie, gleich „Macht des Faktischen“, ist weder unseriös, unredlich noch unlogisch: Sie Folge der letzten Eiszeit! Aus diesem „IST“ (=Topologie) folgt der Bürgerwille: Kein Radverkehr in Remscheid!

Gerd Rothbrust am :

Nun Herr Herbst „wer Lesen kann ist echt im Vorteil“ – ein abgedroschener Spruch, aber… Das Ergebnis der GRÜNEN-Umfrage kommt in meinem Kommentar nicht vor! Auch von Remscheidern die Radwege ablehnen steht dort nichts! Ich „fröne nicht kruder Unlogik“, sondern: Ich sehe nur eine unbedeutende Anzahl Radfahrer in Remscheid. UND ob ich ernst genommen werde, überlasse ich den Lesern des Waterbölles ;-)

Timm Herbst am :

Es ist bemerkenswert, wie Sie, Herr Rothbrust, versuchen mir das Wort im Munde rumzudrehen. Wenn Sie schon die Realität bemühen - Fakt ist und bleibt: Ich habe nirgendwo bestritten, wie viele Remscheider nicht mit dem Fahrrad fahren. Ebenso habe ich nirgends die Topologie Remscheids in Abrede gestellt. Infolge ihrer thematischen Verfehlungen treffen mich Ihre Anwürfe nicht. Was ich kritisierte ist, wie Sie unredlich, unseriös und unlogisch aus IST ein SOLL pseudoableiten. Nicht nur ich kritisiere, dass Sie sich ignorant weigern, die miserable Radwegsituation Remscheid als Mitursache (s.u.) für die wenigen Radfahrer in Betracht zu ziehen. Obendrein blenden Sie den Hinweis aus, dass mit dem Aufkommen von ebikes die Topologie als Argument an Bedeutung verliert. Offenkundig meinte ich mit der „Macht des Faktischen“ die miserable Radwegsituation Remscheids. DIESE kritisiere ich. Sie hingeben schrieben, die Topologie sei doch weder unseriös, unredlich noch unlogisch. Das ist zwar korrekt - habe allerdings auch nirgendwo Gegenteiliges behauptet. Sie bemühen etwas, was sich „Strohmann-Argument“ bzw. „Torpfostenschieberei“ nennt. Beide Begriffe bezeichnen eine klassische Pseudoargumentation: Nämlich Dinge zu widerlegen, die niemand behauptet hat. Damit behält man zwar oberflächlich recht, hat aber in Wahrheit nichts zur Sache beigetragen, sondern Rezipiententäuschung betrieben. Sagt ihnen „multifaktoriell“ etwas? Also dass ein Symptom (wenige Radfahrer) MEHREREN Ursachen/Faktoren (Topologie UND miese Radwegsituation) geschuldet sein kann? Nicht?! Ist angesichts ihres verfehlten monokausalen Pseudoerklärungsansatzes auch nicht verwunderlich. Abschließend stellt sich die somit Frage, ob ihr argumentatives Totalversagen tatsächlich nur intellektuellem Unvermögen oder doch eher Absicht (z.B. notorischem, stereotypen „Dagegensein“) geschuldet ist.

Timm Herbst am :

Herr Rothbrust, Sie wären um Ihrer eigenen Glaubwürdigkeit gut beraten, die evident korrekte Erkenntnis „wer Lesen kann ist klar im Vorteil“ zuerst selbst zu beherzigen, anstatt jene mit Füßen zu treten, um mir dann Ihr Versagen per Projektion anzudichten. Denn Fakt ist: Ich habe gar nicht geschrieben, dass die Umfrage in ihrem Kommentar vorkomme. Da Sie offenkundig gern missverstehen wollen, formuliere ich die Bemerkung [gegen Radweg] gern in [gegen Radfahren] um. Und jetzt? Also Herr Rothbrust: fassen sie sich zuerst selbst an die eigene Nase und kehren vor Ihrer eigenen Tür, indem Sie „Wer Lesen kann ist klar im Vorteil“ in die Tat umsetzen, anstatt aus dem Glashaus heraus mit Steinen zu schmeißen. Sie haben es offenkundig bitter nötig. Verstehendes Lesen. Sollten Sie mal verinnerlichen! Ergo: Erneut drehen Sie mir das Wort im Munde herum und bemühen ein substanzloses Strohmann-Pseudoargument. Sie hatten nachlesbar behauptet - ich zitiere im O-Ton: „Somit haben die Remscheider Bürger ihren Willen eindeutig formuliert: KEIN Radverkehr in Remscheid!“ Diese Behauptung wird durch die Umfrage widerlegt - egal ob diese nun in Ihrem Kommentar vorkommt oder nicht. Es würde Ihnen sicherlich so passen, die Widerlegung Ihrer leeren Behauptung mit dem Hinweis abzubügeln, dass sie von der falsifizierenden Tatsache nichts geschrieben hätten. Aus IST ein SOLL zu pseudoableiten ist krude Unlogik. So sehr Ihnen diese unangenehme Tatsache auch nicht schmecken mag. Wenn Sie sich diesem berechtigten Vorwurf nicht ausgesetzt sehen wollen, hilft es nichts, sich beim Überbringer der Botschaft zu beschweren - da müssten Sie hinsichtl. Ursachenfindung schon einen langen und tiefen Blick in den Spiegel werfen. In sofern schließe ich mich in diesem und NUR in diesem Punkt Ihrer Schlussbemerkung an: möge die Leserschaft angesichts ihrer substanzlosen Pseudoargumentation über ihre Glaubwürdigkeit befinden.

Gerd Rothbrust am :

Was Sie in Ihrem (strukturlosen) Kommentar vom 16. Mai 2019 begründen oder bestreiten möchten, war nur schwer herauszufiltern… So habe ich lediglich, unter Einbeziehung IHRER Stichworte, die Realität in Remscheid beschrieben: Hat mit „Worte im Mund rumdrehen“ Nichts zu tun! Ihre Antwort von 17. Mai 2019 ist ähnlich substanzlos – eine Aneinanderreihung von wirren Wortkreationen und banalen Argumenten! Somit erspare ich mir eine präzise Antwort, denn was darauf folgen würde möchte ich mir nicht vorstellen… ;-)

Gerd Rothbrust am :

Für diesen Beitrag gilt das Gleiche wie für den von 9:32 Uhr: Im Waterbölles wurde schon viel Banales, Wirres und Substanzloses geschrieben: Sie haben aber das Potenzial zum König der Plattetüden aufzusteigen!

Timm Herbst am :

Ihr letzter Kommentar zeichnet vor allem eines aus: ubstanzlosigkeit! Weil sie meinen Argumenten in der Sache nichts entgegen zu setzen haben, flüchten sie sich in leere Phrasen und hoffen, dass dies der Leserschaft nicht auffällt. Besten Dank für ihre argumentative Bankrotterklärung. Das lässt tiefer blicken, als ihnen lieb sein kann.

Timm Herbst am :

Verstehendes Lesen scheint ihnen eben nicht gegeben. Stattdessen halluzinieren sie da Aussagen rein, die meinerseits gar nicht getätigt wurden und leugnen dann noch kontrafaktisch ihre Tatsachenverdrehungen. Wenn sie unbedingt ihr intellektuelles Versagen outen möchten, indem sie eingestehen, keine Struktur zu erkennen, obwohl es der eine der nachvollziehbarsten überhaupt ist, nämlich die chronologische Abarbeitung ihrer kruden Behauptungen, dann nehme ich dies amüsiert zur Kenntnis. Dass Sie erneut ihre Unehrlichkeit demonstrieren, indem sie dreist nachlesbare Fakten bestreiten, mag womöglich bei Figuren ihres Schlages funktionieren - ich habe dafür nur ein müdes Lächeln übrig. Wenn sie mir banale Argumente vorwerfen, was sagt das dann über sie aus, wenn sie nicht einmal die erkennen? Also selbst Banales sie zu überfordern scheint? Sie und „präzise Antwort“? Sie überheben sich. Das ist ihnen doch gar nicht gegeben. Sie greifen nach den Sternen und demonstrieren damit erneut nur ihr gespaltenes Verhältnis zur Wahrheit.

Gerd Rothbrust am :

Ich hatte es befürchtet… Um die Sache abzuschließen. Zitat aus Ihrem Kommentar vom 16. Mai: „…In jedem Fall widerlegt das Ergebnis der Umfrage Ihre substanzlose Behauptung…“. Sie bringen das Ergebnis der Umfrage in die Diskussion ein. Zusammenfassung meiner Argumente: • Radfahrer in Remscheid praktisch „unsichtbar“ • Topologie verhindert Radverkehr • Deshalb fahren Remscheider in Remscheid nicht mit dem Rad • Remscheider packen ihre Räder aufs Auto und fahren in flache Gegenden • Alltagsdinge erledigen Remscheider nicht mit dem Rad • Die GRÜNEN-Umfrage ist wertlos, weil: Von ca. 110.000 Remscheidern wurden nur 78 befragt und die Auswahl war zufällig, somit zusätzlich nicht repräsentativ. • Die Radwegesituation ist unbedeutend, deshalb nicht erwähnenswert Schlussfolgerung : Bürgerwille – kein Radverkehr in Remscheid Zusammenfassung Ihrer Argumente: • Wertlose Bürgerumfrage • E-Bike • Radwegesituation ist ursächlich für die fehlenden Radfahrer Schlussfolgerung: Wertlose Umfrage, somit kein Argument! Wo sind die E-Biker, somit kein Argument! Argument „Radwegesituation“: Z.B. die Städte Köln und Düsseldorf haben ähnlich schlecht abgeschnitten: Zu wenig Radwege, zu enge Radwege, zugeparkte Radwege, zu enge Straßen, rücksichtslose PKW-Fahrer, etc., etc. … Aber in diesen Städten wollen die Bürger Radfahren UND sie zeigen es deutlich! Die Radfahrer sind sichtbar, sie bauen Druck durch Präsenz auf – weil die Topologie stimmt! Fazit: Radfahren ist in diesen Städten Bürgerwille! Somit ist die Radwegesituation in Remscheid kein signifikantes Argument!

Timm Herbst am :

Da Sie trotz Aufforderung und Anmahnung weiter ihr gespaltenes Verhältnis zur Wahrheit demonstrieren hier nun erneut der schlichte Sachverhalt, den selbst sie hätten verstehen können. Im Gegensatz zu ihnen zitiere ich ihre Behauptung im O-Ton: „„Der Remscheider“ fährt in Remscheid nicht mit dem Rad!“ Daraus pseudoschlussfolgern sie: „Somit haben die Remscheider Bürger ihren Willen eindeutig formuliert: KEIN Radverkehr“. Sie verdrehen also einen IST-Zustand wahrheitswidrig in ein Votum. Tatsächlich aber existiert eine Umfrage - und deren Ergebnis widerlegt ihre Falschbehauptung (Willen eindeutig formuliert“). Um den Irrsinn ihrer Pseudoargumentation anhand einer Analogie zu verdeutlichen: Es sei eine schwer renovierungsbedürftige Brücke mit großen Schlaglöchern, die evtl. hergerichtet werden soll. Aus der Tatsache, dass diese Brücke schlaglochbedingt nur von wenigen benutzt wird, pseudoschlussfolgern Sie „Somit haben die Bürger ihren Willen eindeutig formuliert: KEIN Brückenverkehr - kein Revonierungsbedarf“. Obwohl das an sich schon Wahnsinn genug ist, sind sie sich obendrein noch nicht zu schade, trotz Nachweises ihrer Unlogik sowohl auf die Richtigkeit ihrer Pseudoableitung zu beharren als auch die Widerlegung ihrer Falschbehauptung aufgrund einer existieren Umfrage zu leugnen. Dass 78 keine repräsentative Umfrage ergeben ist die einzig korrekte und relevante Anmerkung ihres gesamten Geschwurbels, welches überwiegend rein gar nichts zur Sache beiträgt (aber Letzteres kennt man ja von ihnen). Dass etwas wollen (Radfahren) noch lange nicht bedeutet, es auch zu tun, WEIL die Infrastruktur dem entgegensteht, scheinen sie ums Verrecken nicht begreifen zu wollen. Umgekehrt aus diesem Nicht-tun (Radfahren) ein „Nicht-Wollen“ zu pseudoableiten ist intellektuell einfach abgründig (siehe obiges Beispiel). Schlussendlich läuft ihre unqualifizierte Pseudoargumentation auf Folgendes hinaus: Die Radwegesituation kann so katastrophal sein, wie sie will - sie ist „kein signifikantes Argument“. Bemerkenswert. Um Missverständnisse zu vermeiden: Nicht, dass ich mich über die Zeugnisse ihres Versagens beschwere - im Gegenteil: ich finde es klasse, wie sie sich selbst diskreditieren und rufe ihnen ein munteres „NUR WEITER SO!“ zu.

Gerd Rothbrust am :

Ok Herr Herbst ;-)

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