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Umstrittenes Gutschein-Modell wurde abgelehnt

Bei einer Enthaltung und nur sieben Ja-Stimmen lehnte der Hauptausschuss am Donnerstag den Antrag der CDU-Fraktion ab, die Verwaltung möge ein Gutscheinprogramm auflegen, um den lokalen Einzelhandel und die lokale Gastronomie zu unterstützen. „Welcher Betrag angesichts der weiterhin bestehenden pandemischen Lage und der damit verbundenen Einschränkungen als angemessen, wirksam und verantwortbar“ erscheine, möge die Verwaltung prüfen. Und: „Über die genauen Modalitäten und das Konzept des Remscheider Stadtgutscheins sollte unsere Wirtschaftsförderung für alle interessierten Teilnehmer digitale Informationsveranstaltungen abhalten.“

Schon einmal, in der Ratssitzung am 25. Februar, hatte die CDU für diesen Antrag keine Mehrheit gefunden. Sie wiederholte ihn nun mit der Begründung, es gelte, „die lokale Kaufkraft zu stärken und Geschäfte in unserer Stadt zu unterstützen.“ David Schichel von den Grünen reagierte darauf leicht unwirsch. Die Stadt werde die Gastronomie unterstützen, wo sie nur könne. „Aber ein Gutscheinmodell gehört nicht dazu!“ Denn dessen Auswirkung auf die Einkommen der Betroffenen könne bei dem erwartbaren begrenzten finanziellen Einsatz nur gering ausfallen. In der Frage, ob ein Gutschein-Modell von den Gastronomen überhaupt gut geheißen werde, waren Antragsteller und Antragsgegner im Übrigen unterschiedlicher Meinung.

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