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KOD sind „ältere dubiose Gestalten“ aufgefallen

Von „wachsender Kriminalität“ im Bereich des Parks / Spielplatzes an der Marienstraße / Ecke Alleestraße sprach die CDU am Dienstag in der Sitzung der Bezirksvertretung  Alt-Remscheid. Und am 2. November soll das Thema auch den Ausschuss für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit beschäftigen. Die CDU-Fraktion möchte wissen,. ob der Verwaltung bekannt sei, „dass auf dem Spielplatz – unabhängig von der Tageszeit – Alkohol und Drogen konsumiert werden“. Aus der Bürgerschaft habe man erfahren, dass dort „Gruppen teilweise aggressiv auftreten, Passanten anpöbeln, den Spielplatz verschmutzen und sich prügeln“. Die Bürgergespräche hätten den Eindruck genährt, als entwickele sich der Park / Spielplatz zu einer Art „sozialem Brennpunkt“. Anwohner hätten von vermehrten Polizeieinsätzen berichtet.

„Stimmt“, sagte in der BV-Sitzung Jürgen Beckmann, der Leiter des städtischen Ordnungsamtes, und zählte auf: „Elf Einsätze der Polizei, 26 Einsätze des Kommunalen Ordnungsdienstes und 16 KOD-Präsenzstreifen. Wir können nicht immer da sein, aber wir sind häufiger da!“ Beckmann erinnerte an die Alarmnummer 16900 des KOD. Die sei werktags bis 22.30 Uhr besetzt.

Man habe fast 100 Platzverweise ausgesprochen, berichtete der Amtsleiter weiter. Aber „wachsende Kriminalität“?? Die Polizei habe lediglich von einer Körperverletzung berichtet, der sie habe nachgehen müssen. Trinkgelage von „älteren dubiosen Gestalten“ gebe es in diesem Bereich zwar häufiger, dafür sprächen die Flaschen, die auf dem Boden zurückblieben.Aber größer Gruppen von Alkoholikern seien ihm dort bisher nicht aufgefallen.

„Eltern fühlen sich von dem Spielplatz verdrängt, besonders an den Wochenenden, wenn es auf der Marienstraße wenig Fußgängerverkehr gibt, also weniger sozialer Kontrolle“, berichtete Roland Gedig (CDU). Auch die häufigen „Wildpinkler“ in den Gebüschen um den Platz würden kritisiert. Die Büsche müssten vielleicht mal wieder beschnitten werden. Eine größere Lösung kam Beatrice Schlieper von den Grünen in den Sinn: „Warum gestalten wir das Gelände nicht komplett so um, dass sie diese Gruppen dort nicht mehr wohlfühlen?“ Zustimmung fand schließlich die Idee von Bezirksbürgermeister Otto Mähler, für die BV-Mitglieder eine Besichtigung der Örtlichkeiten zu terminieren.

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