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Interaktives Onlinetool hilft bei der Berufswahl

Auch wenn für die Remscheider Schülerinnen und Schüler das Schuljahr gerade erst begonnen hat, steht für einige von ihnen schon bald eine wichtige Entscheidung an: Was will ich nach der Schule machen? „Dass Abiturientinnen und Abiturienten der Plan für die eigene Zukunft fehlt, habe ich oft gehört“, berichtete Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz gestern. „Viele Jugendliche tun sich schwer, wenn sie alleine im Internet recherchieren müssen und sind von der Fülle an Infos schnell wie erschlagen.“ Ihnen kann jetzt geholfen werden. „Wir haben ein digitales Instrument gesucht, das die entsprechenden Informationen bündelt und einfach aufbereitet, und wir haben es gefunden: BIWENAV!“, ergänzte Angela Stubbe, Leiterin der Kommunale Koordinierungsstelle für den Übergang Schule-Beruf bei der Stadt Remscheid, zugleich verantwortlich für das Regionale Bildungsbüro der Stadt, das schulische und außerschulische Bildungsakteur:innen vor Ort, vernetzt, um so die Bildungschancen der in Remscheid lebenden Menschen zu erhöhen. Sie ist die Nachfolgerin von Frauke Türk, die zum 1. März in den Ruhgestand ging – wegen Corona still und leise.

In der gestrigen Pressekonferenz hörte die lokale Presse erstmals von „BIWENAV“. Das ist die sperrige, aber vorgegebene Abkürzung für den Bildungswegenavigator, der unter www.biwenav-remscheid.de seit gestern online ist. Remscheid, Wuppertal und Oberhausen sind die drei Städte in NRW, die das neue interaktive Onlinetool für Schulabgänger:innen, das die Kommunale Koordinierungsstelle Düsseldorf und die Stiftung PRO Ausbildung mit Unterstützung des Studiengangs „Kommunikationsdesign“ der Universität Düsseldorf entwickelten, als technisches Grundgerüst übernommen und auf ihre örtlichen Verhältnisse zugeschnitten haben. (Zur Entstehungsgeschichte siehe YouTube-Film)

Bei der inhaltlichen Abstimmung auf die Remscheider Bildungslandschaft hätten „alle Partner mitgezogen und Infos zu ihren Bildungsgängen, Flyer und Filme zur Verfügung gestellt", sagte gestern Cyril Eschweiler, der Geschäftsführer der Kommunale Koordinierungsstelle in Remscheid, wo sich jedes Jahr einige Hundert Jugendliche nach Klasse 10 entscheiden müssen, ob sie eine Ausbildung beginnen wollen oder weiter zur Schule gehen, um einen höheren Schulabschluss zu erreichen. Aber auch die jungen Erwachsenen der gymnasialen Oberstufen und die Abgänger:innen der Berufskollegs müssen die Weichen für ihre Zukunft stellen. Bei der Vielzahl von Ausbildungswegen und -möglichkeiten fällt die Entscheidung oft nicht leicht. „Gerade die Herbstferien sind ein idealer Zeitpunkt, sich einmal mit seiner Zukunft auseinanderzusetzen. Ferienzeit ist Zukunftszeit!“, so Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. „Mit dem Bildungswegenavigator fällt es leicht, sich einen Überblick über mögliche Schulabschlüsse und Bildungswege in Remscheid  zu verschaffen.“

Ob kurz vor dem Abschluss oder bereits fertig, der „BIWENAV“ hat viele Informationen und Links zu Beratungsstellen parat, die junge Erwachsene auf der Suche nach ihrem persönlichen Berufsweg unterstützen können. Auch Informationen zu alternativen Routen wie einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder einem Auslandsaufenthalt können dort abgerufen werden.

Zitat aus einem druckfrischen Flyer für Jugendliche:

Drei SCHRITTE AN DEIN ZIEL

  • 1. STARTPUNKT AUSWÄHLEN: Wo stehst du im Moment? Welchen Schulabschluss hast du oder strebst du an? Möchtest du eine Ausbildung machen oder studieren? Ganz egal wo du stehst, der BIWENAV zeigt dir die nächsten Schritte auf deiner persönlichen Route.
  • 2. ROUTE CHECKEN: Klick dich Schritt für Schritt durch den BIWENAV: Hier findest du viele hilfreiche Tipps, Filme und Infos zu deinem Bildungsweg. Probiere auch alternative Routen aus. Du kannst dich jederzeit einen Schritt zurückklicken oder den BIWENAV wiederholen.
  • 3. ZIEL ERREICHT: Herzlichen Glückwunsch! Notiere dir genau, wie und wo es für dich weitergeht. Erzähl deinen Freunden, Eltern, Lehrkräften und allen, die du kennst, welche Route du einschlagen möchtest. Hole dir die Unterstützung, die du brauchst!

„Ich freue mich, dass die Jugendlichen in Remscheid ab sofort mit wenigen Klicks das passende Angebot für ihren Ausbildungsweg finden können“, sagte Burkhard Mast-Weisz. Auch Eltern sind eingeladen, das Online-Tool auszuprobieren und gemeinsam mit ihren Kindern mögliche Optionen nach der Schule zu erkunden. „Eltern sollten ihre Kinder bei der Berufswahl nicht alleine lassen, sondern ihnen Rat anbieten! Im Informationsdschungel zur Berufswahl kann man sich sonst leicht verlieren!" Besonderes Augenmerk empfiehlt der OB der dualen Ausbildung zu schenken. Hierüber ließe sich in wenigen Jahren der Meisterbrief in einem Handwerksberuf erreichen, da hätten Studierende noch keinen Abschluss. „Das ist auch finanziell recht attraktiv!“ Merke: Der heimischen Wirtschaft mangelt es nicht erst seit gestern an Handwerkern und Fachkräften in der Industrie.

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