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Künftig auch Baby wickelnde Väter im Rathaus?

„Unsere Gesellschaft ist im Wandel. Der Wunsch von Müttern und Vätern nach sozialer Teilhabe mit ihren Babys und Kleinkindern ist heute stärker ausgeprägt als noch vor Jahren oder Jahrzehnten. Alleinerziehende oder Eltern nehmen heute mit ihren Kleinkindern stärker am sozialen Leben teil, als dies früher der Fall war. Doch insbesondere öffentliche Einrichtungen hinken modernen gesellschaftlichen Entwicklungen immer noch hinterher“, stellt die CDU-Fraktion fest. „Es ist nicht möglich, für das Stillen oder Wickeln des eigenen Nachwuchses feste Zeiten einzuplanen. Babys machen dieser Terminplanung oft einen Strich durch die Rechnung. Nicht jede Frau möchte ihr Kind in der Öffentlichkeit stillen. Daher muss es gerade in unseren öffentlichen Gebäuden geschützte Räume geben, in denen Mütter ihre Babys in einem ruhigen, sicheren, sauberen und abgetrennten Bereich stillen können.“

Zur Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung, Vielfalt und Antidiskriminierung am 22.Februar sowie zur Sitzung des Hauptausschusses am 03. März hat die CDU deshalb den Antrag gestellt, die Verwaltung möge ein Konzept erstellen, „wie, in welchem Zeitrahmen und zu welchen Kosten die öffentlichen Gebäude in Remscheid mit frei zugänglichen Still- und Wickelmöglichkeiten ausgestattet werden können“. Es sei nicht ausreichend, wenn ausklappbare Wickeltische nur in den Damen-Toiletten verfügbar seien. Denn dies wäre für Väter, die ihr Baby wickeln möchten, wie für die Frauen, die diese Toiletten benutzen, gleichermaßen unangenehm. Ein Rathaus, das bürger- und familienfreundlich ist, müsse daher „Still- und Fütterräume“ und zugleich Räume zum Wickeln von Säuglingen vorhalten. Die CDU kündigte an, in ihrer Geschäftsstelle, sobald wies möglich werde (Corona!) mit gutem Beispiel voranzugehen und selbst eine Wickelmöglichkeit einzurichten.

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